Erinnerung an Terror gegen Juden

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Eine Gedenkstätte mit Namenstafel am Schillerplatz, gegenüber dem ehemaligen Standort der Synagoge, erinnert an die während der Naziherrschaft deportierten und ermordeten Juden aus Hersfeld. Hier versammelten sich gestern Abend, am Jahrestag des Pogroms von 1938, Bürgerinnen und Bürger im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst in der St. Lullus- Sturmius-Kirche.

Bürgermeister Thomas Fehling bezog in einer kurzen Ansprache energisch Position gegen Diskriminierung aller Art. Der Kreisbeigeordnete Klaus Renschler aus Rhina mahnte, Formen des Gedenkens zu finden, mit denen auch junge Menschen für das Thema der Judenverfolgung sensibilisiert werden könnten.

Zum Abschluss der Gedenkveranstaltung sprach Werner Schnitzlein (am Mikrofon) ein jüdisches Kaddisch-Gebet. (z) Foto: z

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