250 Dinge, die wir mögen (135): Das Freizeit- und Erlebnisbad Kirchheim

Erfrischt und abgekühlt

Lädt zum Sprung ins Wasser ein: Das Freizeit- und Erlebnisbad in Kirchheim. Foto: Miehe

Kirchheim. Lange ließ schönes Sommerwetter in diesem Jahr auf sich warten. Aber nun ist der Sommer trotz aller Unkenrufe doch noch gekommen. Und damit auch die Schwimmbadsaison. Glücklich sind die Bewohner Waldhessens zu preisen, die vor Ort ein Schwimmbad haben, so wie die Kirchheimer.

Bereits 1962 wurde das Freibad von der Gemeinde Kirchheim errichtet und als erstes Autobahnschwimmbad Deutschlands propagiert. Da der Fremdenverkehr in der Gemeinde Kirchheim eine bedeutende Rolle spielt, war für dieses Gewerbe ein attraktives Schwimmbad immer wieder von Belang. So hat man das überholungsbedürftige Freibad in den Jahren 1992/93 zu einem den derzeitigen Ansprüchen entgegenkommenden Freizeit- und Erlebnisbad umgebaut.

Als Attraktionen im Erlebnisbereich wurden unter anderem eine 55 Meter lange Wasserrutsche, ein Wildwasserkanal, Schwallwasserduschen und Wasserdüsen angelegt. Neben dem Erlebnisbereich gibt es aber auch ein separates Mutter-Kind-Becken mit geringerer Wassertiefe und kleiner Rutsche. Und es wurde vor allem auch eine Solarheizung installiert, die das Wasser auch an kühleren Tagen angenehm warm erhält.

Diese schönen Einrichtungen stehen außer den Gästen natürlich auch den einheimischen Bürgern zur Verfügung, und es kommen auch aus den Nachbargemeinden viele Besucher.

Morgens sind die Frühschwimmer unter sich, die auch bei nicht so gutem Wetter gerne ihre Bahnen ziehen. Bei schönem Wetter tummeln sich dann aber hunderte Besucher in der sehr gepflegten Anlage.

In Anbetracht der immer enger werdenden Kostenkalkulationen der Gemeinden und der einhergehenden Sparmaßnahmen kann man nur hoffen, dass die Schließung des Freizeit- und Erlebnisbades nicht in Betracht gezogen wird. Bleibt allen Angestellten des Bades und den Gemeindegremien zu danken, die dieses hochwertige Freizeitangebot ihren Bürgern und den Feriengästen ermöglichen.

Von Brunhilde Miehe

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