Stadt Bad Hersfeld rechnet für dieses und nächstes Jahr mit ausgeglichenen Etats

Entwarnung beim Haushalt 2012

Bad Hersfeld. Bernd Wennemuth wollte es genau wissen. Was denn von der Brand-Mail zu halten sei, die der Bürgermeister noch vor wenigen Wochen verschickt habe, und was denn dran sei am Gerücht, dass im Entwurf des Bad Hersfelder Haushalts für 2012 ein Loch von 4,8 Millionen Euro klaffe? Doch der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses konnte beruhigt werden. Nach Stand der Dinge sind sowohl der laufende Etat 2011 wie auch der Haushalt des kommenden Jahres in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen.

Das berichteten Bürgermeister Thomas Fehling und Kämmerer Wilfried Herzberg bei der üblichen Zwischeninformation des Ausschusses zur finanziellen Lage der Stadt.

Fehling wollte seine Rund-Mail als Hinweis verstanden wissen, dass es beim Haushaltsausgleich 2012 eng werden könne und dass deshalb gespart werden müsse. „Es gab einige Nüsse zu knacken,“ sagte der Bürgermeister, doch dank einiger „Anpassungen“ haben man die drohende Lücke schließen können.

Einbringung wie gehabt

Auch die Einbringung des Etats in der Novembersitzung des Stadtparlaments sei nach wie vor beabsichtigt, auch wenn die Kämmerei derzeit durch mehrere Krankheitsfälle gebeutelt sei.

Wilfried Herzberg informierte das Gremium über die wichtigsten Veränderungen im Etat dieses Jahres. Besonders erfreulich: Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer dürften zum Jahresende ein halbe Million Euro höher liegen als geplant. Ein Minus gibt es jedoch bei der Einkommensteuer, auch sind die Personalausgaben gestiegen.

Von Karl Schönholtz

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