Bad Hersfelder Festspiele

Ex-No-Angels-Sängerin Sandy Mölling bringt Beruf und Familie unter einen Hut

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Zeigte sich trotz Probenstress und gelegentlichem Kribbeln im Bauch gut gelaunt und entspannt im Stiftsbezirk: Darstellerin Sandy Mölling, die in der Rolle der Eliza Doolittle in „My fair Lady“ bei den Bad Hersfelder Festspielen auf der Bühne steht.  

Bad Hersfeld. Sandy Mölling ist eines der prominenten Gesichter bei den Bad Hersfelder Festspielen. Sie spielt die Rolle der Eliza Doolittle in dem Musical-Klassiker „My Fair Lady“ – ein Part, der ihr soviel Spaß macht, dass sie künftig öfter auf der Theaterbühne stehen möchte. Trotz intensiver Proben und gelegentlichem Kribbeln im Bauch hat sich die 35-Jährige, die zwei Söhne im Alter von sieben Jahren und neun Monaten hat, für unsere Zeitung Zeit genommen, um mit uns über Mütter, Kinder und Karriere zu sprechen.

Die Vereinbarkeit von Beruf sowie Familie und Kindern ist nach wie vor ein großes Thema. Wie schaffen Sie das? 

Sandy Mölling: Mit Hilfe – zum Glück. Zuerst war eine Freundin hier, dann kam meine Schwester, dann war der Papa da für eine Woche, und jetzt ist wieder eine Freundin da, die länger bleibt. Das klappt alles wunderbar. Da kann ich mich gut auf die Arbeit konzentrieren, ohne mich zu sorgen.

Ist es für Sie kein Spagat, keine Herausforderung? 

Mölling: Nein. Natürlich vermisse ich die Kids, und das fällt manchmal schon schwer. Und klar, ich hab halt nie frei, das ist so. Die Muttis kommen nach Hause, und dann wollen die Kinder Mama. Mutti hat Feierabend gibt’s nicht, sondern die fordern mich dann manchmal auch bis in die Nacht. Und manchmal auch in der Nacht. Von daher ist das ein 24-Stunden-Job – aber einer, der mir Spaß macht. Es macht mir beides Spaß: Mama sein und meine Arbeit als Darstellerin.

Haben Sie einen Tipp für andere „working mums“? 

Mölling: Nein. Ich glaube, da muss jede Mama für sich schauen, was das Beste ist. Dafür sind wir alle zu verschieden.

Das ganze Interview mit Sandy Mölling lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe Ihrer Hersfelder Zeitung.

Von Astrid Schleif

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