Tauziehen um Klinik-Kooperation geht weiter

Entscheidung über Akutbetten vertagt

Hersfeld-Rotenburg. Das Tauziehen um die fehlenden psychosomatischen Akut-Betten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg geht weiter. Am Dienstag hatte die zuständige Gesundheitskonferenz der Kreise Hersfeld-Rotenburg und Fulda sowie des Vogelsbergkreises eine Entscheidung über die entsprechenden Anträge des Kreisklinikums in Bad Hersfeld sowie des Herz- und Kreislaufzentrums (HKZ) in Rotenburg zur Schaffung zusätzlicher Akut-Betten auf Anfang November vertagt.

Die Gesundheitskonferenz macht dem für das Krankenhauswesen zuständigen Ministerium Vorschläge zur Weiterentwicklung des Krankenhausplanes und hat entsprechende Anträge der Krankenhausträger zu beurteilen. Es geht um maximal 40 zusätzliche Akut-Betten für die Region.

Kritik gab es im Kreis Hersfeld-Rotenburg an der Überlegung des Klinikums Bad Hersfeld, mit der Vogelsbergklinik in Grebenhain im Vogelsbergkreis zu kooperieren. Das ebenfalls an einer Kooperation mit dem Klinikum Bad Hersfeld interessierte HKZ verweist darauf, dass mit einer Zusammenarbeit Arbeitsplätze im Kreis Hersfeld-Rotenburg gesichert und geschaffen werden könnten.

Mit den Akut-Betten soll Patienten in der Region geholfen werden, die nach lebensbedrohenden Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs auch psychosomatischer Hilfe bedürfen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt lehnte eine Stellungnahme ab. (ach)

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