Dekontamination: Neue Herausforderung für Hersfelds Stadtteilfeuerwehr Petersberg

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Bitte lächeln: Geehrte und Beförderte freuen sich über ihre Urkunden bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bad Hersfeld-Petersberg.

bad hersfeld. Seit Jahresanfang steht die Freiwillige Feuerwehr in Petersberg vor einer neuen Herausforderung. Sie hat innerhalb des sogenannten „GABC-Zuges“ (Gefahrstoff atomar – biologisch –chemisch) der Bad Hersfelder Kernstadtwehr die Aufgabe der Dekontamination übernommen. Das bedeute, dass die Petersberger bei jedem Einsatz im Zusammenhang mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen ausrücken müssten, erläuterte Wehrführer Dennis Ruppel während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung mit dem Förderverein der Feuerwehr.

75 Jahre alt

In seinem Rechenschaftsbericht ging Ruppel, wie zuvor Vereinsvorsitzender Michael Herlitze, auf das 75-jährige Bestehen der Feuerwehr Petersberg ein, das 2009 gefeiert wurde. Der Stellvertretende Wehrführer Andreas Kling, der zeitweise kommissarisch auch die Jugendfeuerwehr geleitet hatte und erst Ende 2009 von Sabine Assi-Kling abgelöst wurde, erinnerte an das Zeltlager und eine Radtour der Jugend.

Aktuell gehören der Einsatzabteilung 14 Männer und fünf Frauen an. Der Feuerwehrnachwuchs setzt sich gegenwärtig aus vier Mädchen und elf Jungen zusammen.

Stadtrat Karl-Ernst Wiechers dankte im Namen der Stadt Bad Hersfeld den Feuerwehrleuten für ihr Engagement, insbesondere beim Umbau des Feuerwehrhauses.

Zu Feuerwehrfrauen ernannt wurden Maria Trost, Katja Schott und Sabine Assig-Kling, zu Feuerwehrmännern Helge Assi und Christian Henning.

Ulrich Franz ist nun Hauptfeuerwehrmann, Christian Braun Oberlöschmeister und Andreas Kling Hauptlöschmeister.

Für 40jährige Mitgliedschaft in der Feuwehr geehrt wurden Willi Tappesser und Hans Nennstiel, für 50 Jahre Hans Waldeck und für 60 Jahre Gustav Legler.

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