Stadt zieht nach Vierteljahr positive Bilanz / Termine fast immer ausgebucht

Energieberatung kommt gut an

Gut angenommen wird in Bad Hersfeld die regelmäßige Energieberatung durch den Fachmann Hans-Werner Ernst (rechts).

bad hersfeld. Die Energieberatung in der Kreisstadt Bad Hersfeld kommt ausgeprochen gut an. Diese positive Zwischenbilanz hat Bürgermeister Hartmut H. Boehmer ein Vierteljahr nach der Eröffnung des Energiestützpunktes der Verbraucherzentrale Hessen im Haus der Begegnung gezogen.

In dem Energiestützpunkt (Kirchplatz 9, Seiteneingang Altes Brauhaus) hätten mittlerweile etwa 50 Bürgerinnen und Bürger von dem Beratungsangebot Gebrauch gemacht. Die Termine seien fast immer ausgebucht gewesen. Schwerpunkte der Erstberatung seien eindeutig der Wärmeschutz am Gebäude, die eigene Haustechnik und Stromsparen im Haushalt.

Viele Ratsuchende seien Hauseigentümer, es nähmen aber auch Mieter die Beratung wahr, indem sie sich über die Möglichkeiten des richtigen Heizens und Lüftens sowie über das Stromsparen im Haushalt informieren ließen. Grundsätzlich, so der Bürgermeister, sei die Energieberatung für alle privaten Verbraucher offen.

Erfolgreich angelaufen sei auch das Vor-Ort-Fallmanagement. So seien mittllerweile etwa 10 Gebäude einer groben Hausdiagnose unterzogen worden.

Die Anmeldung zur Beratung erfolgt über den Klimaschutzbeauftragten der Kreisstadt Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621/16617. Dieser vermittelt einen Termin mit dem Energieberater der Verbraucherzentrale. Für die Beratung werden bis zu 45 Minuten veranschlagt. Sie findet jeweils donnerstags in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr und bei Bedarf statt.

Diese Erstberatung kostet den Ratsuchenden fünf Euro und wird über das Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung gefördert. Sie ergänzt als Erstanlaufstelle das komplette Beratungssystem in der Kreisstadt Bad Hersfeld. In der zweiten Stufe werden insbesondere für Hauseigentümer eine qualifizierte Energieberatung und ein Energiegutachten empfohlen.

Sie zeigen den Eigentümern, welche Energie-Standards das Gebäude aufweist und geben Empfehlungen, welche Maßnahmen die Energieeffizienz steigern und die Kosten mittel- und langfristig senken. Sie sind über das Altbauprogramm „Bad Hersfeld saniert sich“ förderbar.

Kommentare