ZUM TAGE

Elternhaus ist gefragt - Nadine Maaz über Handys an Schulen

Im Unterricht haben Handys ausgeschaltet in der Tasche zu bleiben. Zum heimlichen Schummeln dürfen sie nicht benutzt werden. Und schon gar nicht, um heimlich Mitschüler oder Lehrer aufzunehmen und die Bilder später ins Netz zu stellen, oder um Gewalt- oder Pornovideos zu verbreiten.

Das ist klar. Immer neuere, teurere Modelle, die auf dem Schulhof herumgezeigt werden, wecken außerdem Begehrlichkeiten, und grenzen die Kinder aus, die sich solche Statussymbole nicht leisten können. Es locken Kostenfallen – auch das ist klar. Die Schulen versuchen dieser Entwicklung mehr oder weniger konsequent entgegenzuwirken. Das ist richtig. Die Wirklichkeit ausblenden können und sollten sie aber auch nicht. Handys sind aus dem Alltag der Jugendlichen nun mal nicht mehr wegzudenken und sollten auch nicht verteufelt werden.

Eine SMS an den Freund oder die Freundin in der Pause – warum nicht? Klar ist aber auch: Die Schulen können ohnehin nicht allein dafür Sorge tragen, dass mit Handys kein Unfug angestellt wird. Da ist immer noch zuerst das Elternhaus gefragt.

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