An der JGS kostet ein Schulessen 3,30 Euro

Eltern wollen nicht nur billig und satt

Friedhelm Großkurth

Rotenburg. An der Jakob-Grimm-Schule (JGS) Rotenburg ist die Beteiligung am Essen nach der Senkung von 3,30 Euro auf 2,90 Euro nach den Herbstferien wieder deutlich auf zurzeit 80 bis 100 Schüler gestiegen.

Der Preis von 2,90 Euro für ein komplettes Menü sei angemessen, da es sich um biologische und regionale Küche handele, sagte die Vorsitzende des JGS-Schulelternbeirats, Martina Böcker. „Uns geht es nicht um billig und satt“, betonte sie mit Verweis auf einen Beschluss des Schulelternbeirats.

Viel Engagement und Entgegenkommen bescheinigt der Rotenburger Schulleiter Friedhelm Großkurth dem HKZ. Das HKZ sei angesprochen worden, sich am vom Landkreis initiierten Modellprojekt „Iss von hier“ zu beteiligen. Betriebsleiter Uwe Gathmann habe das Projekt gesunde Schulverpflegung mit viel Herzblut verfolgt. Man habe aber erfahren müssen, dass die Haltung des Landkreises bei der Finanzierung schwankend und nicht unproblematisch für die Essensentwicklung gewesen sei.

Vorübergehend war im vergangenen Jahr das Essen für die Schüler kostenlos gewesen, allein an der JGS haben damals täglich bis zu 280 Schüler das Mittagessen abgenommen. Im ersten Halbjahr dann habe „das HKZ kräftig draufgelegt“. Inzwischen sei die angestrebte Zahl von 1500 Essen insgesamt an den sechs vom HKZ belieferten Schulen aber eigentlich erreicht.

Großkurth sagte weiter, man habe es mit einer schwierigen Klientel und zurzeit ebensolchen Rahmenbedingungen zu tun. So müssen die JGS-Schüler (Mittel- und Oberstufe) ihr Essen nicht vorbestellen. Wegen Komplettsanierung des Förderstufengebäudes ist derzeit ein ganzer Jahrgang zusätzlich am Hauptstandort und ein weiterer Jahrgang an verschiedenen Standorten untergebracht. (ank)

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