Bewilligungsbescheid über 2,254 Millionen Euro überreicht

St. Elisabeth: Umbau kann 2013 starten

Bad Hersfeld. Das ehemalige Krankenhaus St. Elisabeth in Bad Hersfeld soll im Laufe des nächsten Jahres umgebaut werden. Hier soll eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie entstehen. Auch die bereits bestehende Ambulanz soll dann in die neuen Räume umziehen.

Gestern überreichte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke einen Bewilligungsbescheid des Hessischen Sozialministeriums über 2,254 Millionen Euro an die Vertreter des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda, das für die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zuständig ist. Insgesamt soll der Umbau 4,3 Millionen Euro kosten.

Die Klinik selbst trägt also etwa die Hälfte der Kosten. Der Antrag auf Förderung sei vor genau einem Jahr gestellt worden, berichtete Lübcke und freute sich über die vergleichsweise schnelle Bearbeitung. Das Elisabeth-Krankenhaus war Ende März geschlossen worden.

Geplant sind jetzt 16 Tagesplätze für Kinder und Jugendliche in zwei Stationen. Die Kinder sollen im Erdgeschoss betreut werden, die Jugendlichen im Obergeschoss. Auf beiden Ebenen sind zudem Arzt-, Verwaltungs-, Therapie- und Funktionsräume vorgesehen, erläutert Frank Dorbritz, der für die Planungen verantwortlich ist. Im Außenbereich sollen abwechslungsreiche Spiel- und Sportflächen entstehen. Geplant sind zudem Schulräume, denn die Kinder sollen im Haus unterrichtet werden.

Nach dem Umbau wird sich das Haus auch äußerlich mit einem neuen Gesicht präsentieren. Die Fassaden werden nicht nur energetisch, sondern auch optisch erneuert.

Der Umbau soll etwa ein Jahr dauern. Die Eröffnung ist im Jahr 2014 geplant.

Die Kinder und Jugendlichen sollen dort mit auf sie zugeschnittenen Therapien tagsüber behandelt werden. Abends kommen sie wieder in ihre Familien zurück.

Zum Tage, Hintergrund, Seite 2

Von Christine Zacharias

Kommentare