Belegbetten wandern in die Vitalisklinik – Start am 16. Juli

Elisabeth-Krankenhaus wartet auf Landesgeld

Bad Hersfeld. Der geplante Umbau des ehemaligen St. Elisabeth-Krankenhauses in Bad Hersfeld in eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Tagesklinik hängt derzeit an der Bewilligung eines Landeszuschusses von etwa 25 Prozent zu den Baukosten von 3,1 Millionen Euro.

Das erklärte Matthias Färber, Verwaltungsleiter des Herz Jesu-Krankenhauses in Fulda, das seit März in Bad Hersfeld die Ambulanz in der Robert-Heil-Straße betreibt, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Herz Jesu-Muttergesellschaft St. Vinzenz Krankenhaus GmbH mit Sitz in Fulda war zuletzt auch Träger von St. Elisabeth, das seinen Betrieb Ende März dieses Jahres eingestellt hat. Seitdem wird die Immobilie in der Straße „Am Weinberg“ nicht mehr genutzt.

Den vorgesehenen Eröffnungstermin für die Tagesklinik im Sommer 2013 wolle man halten, sagte Färber, es könne jedoch August oder September werden. Mit dem Eintreffen des Bewilligungsbescheides rechnet er in den nächsten Tagen.

Darüber hinaus verhandelt er mit dem Bad Hersfelder Klinikum über eine Nutzung des OP-Bereiches im Elisabeth-Krankenhaus. „Wir wollten den OP-Betrieb bereits zum 1. April aufrecht erhalten,“ erklärte dazu Klinikum-Geschäftsführer Martin Ködding. Doch beim Mietvertrag seien noch viele Fragen offen.

Geklärt ist mittlerweile jedoch der Verbleib der ehemals in St. Elisabeth untergebrachten Belegbetten. Die Internisten Thomas Handke und Axel Müller-Siebert werden ab dem 16. Juli die benachbarte Vitalisklinik nutzen. Mit einem weiteren Arzt laufen Gespräche. „Die 15 Belegbetten sind angemietet und dann eine Außenstelle des Klinikums,“ erläutert Ködding, die Patienten zählen ebenfalls zu seinem Haus.

Für die Geburtenstation des Elisabeth-Krankenhauses hat sich allerdings keine weitere Verwendung gefunden.  zum tage, hintergrund

Von Karl Schönholtz

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