In einer Woche ist so viel verschwunden

Hallo, liebe Leserinnen und Leser der Hersfelder Zeitung, rückblickend auf vergangene Woche kann man sagen: Es ist einiges verschwunden im Verbreitungsgebiet der Südthüringer Zeitung.

In Dorndorf/Rhön war es ein Haufen Müll, den ein Feuer in einer Recyclinganlage vernichtete. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50 000 Euro. Eine Polizeistreife, die in der Nacht zum Dienstag an dem Firmengelände vorbeifuhr, hatte den Brand bemerkt. Ein Teil eines knapp zehn Meter hohen Müllberges mit schätzungsweise 800 Tonnen gemischtem Abfall hatte in Flammen gestanden. Neun Feuerwehren mit etwa 60 Leuten rückten zum Löschen an. Die Einsatzkräfte waren bis zum Nachmittag vor Ort, um das Feuer zu kontrollieren. Der Geschäftsführer des Unternehmens vermutete Selbstentzündung als Ursache. Die Kriminalpolizei ermittelt noch. In der Vergangenheit hatte es schon mehrfach Brände auf dem Gelände gegeben.

Die Kaltennordheimer Bibliothek vermisst eine umfangreiche Schallplattensammlung: Die Vinylscheiben mit Klassik, Kinderliedern, Volksmusik, Schlagern, Rock und Pop waren während des Umzugs der Bibliothek aus dem Übergangsquartier in der ehemaligen Kinderkrippe in das alte Domizil im Schloss verschwunden. „Wir haben schon überall herumgefragt, um auszuschließen, dass Helfer die Platten irgendwo zwischengelagert haben - ohne Erfolg“, sagte Bürgermeister Ulrich Schramm (parteilos). Die Stadt geht nun davon aus, dass die insgesamt 16 Kartons mit Platten gestohlen wurden. Der Bürgermeister bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, wenn zum Beispiel mit Inventarnummern der Bibliothek gekennzeichnete Platten zum Verkauf angeboten werden. Für Hilfe, die zur Aufklärung führt, stellte er eine Belohnung in Aussicht.

Ein Schandfleck in Bad Salzungen soll in Kürze gänzlich verschwunden sein: Der Abriss der ehemaligen Gaststätte „Thüringer Wald“ im Plattenbaugebiet von Allendorf schreitet voran. Das seit Jahren leer stehende Gebäude gab immer wieder Anlass für Kritik - nicht zuletzt weil es ein Anziehungspunkt für Vandalen war. Zurzeit wird die Schrott-Immobilie entkernt, anschließend fällt die Hülle. Die Stadt verbindet mit dem Abriss eine Aufwertung des Wohngebietes, das mit seiner guten Infrastruktur großes Potenzial für die weitere Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren hat.

beate.funk@stz-online.de

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