29. Live-Jazz lockt am Wochenende Besucher nach Bad Hersfeld

Eine Stadt in Feierlaune

Bad Hersfeld. Live-Musik an jeder Ecke, Partystimmung und viele gut gelaunte Menschen in der Bad Hersfelder Innenstadt: Das 29. Bad Hersfelder Live-Jazz-Festival hat am Wochenende zahlreiche Besucher angelockt. Am Samstag war die Fußgängerzone vom Morgen bis in die Nacht von Musik erfüllt. Auf den insgesamt sieben Außen- und Innenbühnen zwischen Buchcafé, Breitenstraße, Brink und Linggplatz erklang den ganzen Tag über Jazz verschiedener Stilrichtungen. Viel Dixieland und Swing, aber auch Boogie-Woogie und Blues, rockige Klänge oder lateinamerikanische Rhythmen ließen die Musiker aus dem In- und Ausland ertönen.

Bei Sonnenschein füllte sich die Innenstadt schon am Mittag mit Menschen, die ihren Einkaufsbummel für ein wenig Jazz-Musik unterbrachen oder ausschließlich zum Grooven gekommen waren.

Am Abend pilgerten die Hersfelder und ihre Gäste förmlich zu den Jazz-Bühnen. Dicke Jacken und heiße Rhythmen halfen gegen die kühlen Abendtemperaturen. Unermüdlich unterwegs zwischen den Jazz-Begeisterten war eine Schar jugendlicher Button-Verkäufer, die die bunten Anstecker an den Mann oder die Frau brachte.

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Guten Publikumszuspruch hatte auch die Auftaktveranstaltung am Freitagabend in der Bar Pier 1 am Fulda-Ufer verzeichnet. „Das werden wir im nächsten Jahr so beibehalten, es war richtig tolle Stimmung“, kündigte Live-Jazz-Organisator Philipp Kaufmann an. Mit dem Verlauf des Festivals zeigte sich Kaufmann am Sonntag rundum zufrieden: „Petrus muss ein Hersfelder sein“, freute sich der Organisator über Sonnenschein und regenfreien Himmel am Samstag.

Live-Jazz 2012

Regen am Sonntag

Ein Wehrmutstropfen blieb: Zur Jazz-Matinee am Sonntag fiel Regen vom Himmel. Doch auch das trübte Kaufmanns Laune nicht nachhaltig. „Wir hatten einen richtig guten Auftakt und der Samstag hat Spaß gemacht“, freute sich Kaufmann.

Konkrete Zahlen nannte Philipp Kaufmann zwar nicht, der Button-Verkauf sei aber zum 29. Live-Jazz deutlich besser verlaufen als noch im Jahr zuvor.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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