Von Jugendlichen gewünschte Halfpipe im Jahnpark Bad Hersfeld ist nun fertiggestellt

Eine Rampe für die Skater

Freude über die neue Rampe: von links nach rechts: Karsten Ziem, Monika Schmidt, Jutta Stutz, Horst Gerlich, Elmar Heinrich, Martin Bode und Norman Lindenthal. Foto: nh

Bad Hersfeld. Seit Ende letzten Jahres verfügt der Bad Hersfelder Jahnpark über eine moderne Minirampe für Skateborder, Inline-Skater und BMX Fahrer. Jetzt wurden als letzter Arbeitsschritt zwei neue Schilder mit Benutzungshinweisen installiert.

Die Anlage wurde für circa 50 000 Euro fertiggestellt und zu 100 Prozent aus städtischen Mitteln finanziert. Die Rampe des Typus „Kingsize“ ist 10,4 Meter breit, 12,5 Meter lang und 1,80 Meter hoch. Initiatorin des Projektes ist Monika Schmidt aus Bad Hersfeld. Die Stadtverordnete und ehemalige Lehrerin wurde 2012 von früheren Schülern auf den Bedarf an solch einer Anlage hingewiesen. Schmidt kümmerte sich in der Folgezeit erfolgreich um die Überzeugungsarbeit und Finanzierungzusagen in den städtischen Gremien.

Langlebiger Belag

Zweite tragende Säule des Vorhabens ist Elmar Henrich. Als Urgestein der Bad Hersfelder Skate- und BMX-Szene ließ er seine Kontakte in Sachen Umsetzung spielen. Er gewann mit Andreas Schützenberger von der Firma IOU Ramps einen international bekannten Rampenbauer für das Projekt. Schützenberger brachte nicht nur einen selbst entwickelten, langlebigen Belag mit ein, sondern beteiligte kurzerhand die Kinder und Jugendlichen gleich bei Planung und Bau.

Die Anlage ist innerhalb von nur vier Tagen errichtet worden. Begleitet und unterstützt wurden alle Planungsphasen von der Stadtverwaltung. Maßgeblich waren dies Fachbereichsleiter Martin Bode und Jutta Stutz, im Rathaus für Planung und Bau der Skaterrampe verantwortlich sowie Horst Gerlich vom Fachbereich Generationen, der für die Jugendbetreuung im Jahnpark zuständig ist.

Mit Karsten Ziem und Norman Lindenthal stehen im Jahnpark gleich zwei städtische Mitarbeiter als Ansprechpartner für die Nutzer zur Verfügung. Da aber eine öffentliche Anlage auch Benutzungshinweise verlangt, spendierte Elmar Henrich, Geschäftsführer der Hersfelder Agentur ultraviolett, auf eigene Kosten den Layout-Entwurf der Tafeln. Grafisch voll auf die jugendliche Zielgruppe abgestimmt, sind die beiden Schilder eher ein Benutzungsappell als hoheitliche Vorschrift.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass dieses Projekt ins Rollen gekommen ist und wir auf offene Ohren in der städtischen Verwaltung gestoßen sind“, fanden Schmidt und Henrich abschließend lobende Worte für die Zusammenarbeit und bedankten sich bei allen Unterstützern des Projekts. (red/am)

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