Landrat besucht Mercedes-Niederlassung in Bad Hersfeld

Für eine Kraftfahrer-Akademie

Inspektion: Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (links) zu Besuch bei Dirk Schade, Inhaber von Mercedes Benz in Bad Hersfeld. Foto: nh

Bad Hersfeld. „Es ist sehr bedauerlich, dass die A 4 von Hattenbach nach Olpe nun doch nicht gebaut werden soll“. Diese Aussage traf Dirk Schade, Inhaber des gleichnamigen Mercedes-Benz-Unternehmens in Bad Hersfeld, im Gespräch mit Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Dieser besuchte das Unternehmen anlässlich seiner inzwischen mehr als 150 Firmenbesuche. In der Frage zur A 4 war er sich mit Dirk Schade einig.

Die Firma Schade und Sohn in Bad Hersfeld ist eines von nur noch 96 bundesweiten Vertriebs-Zentren für Autos der Marke Mercedes Benz. In Bad Hersfeld kommt noch die Nutzfahrzeug-Sparte als zweites Standbein zu den Pkw hinzu. 320 Mitarbeiter und 50 Auszubildende hat die Firma in Bad Hersfeld sowie an den weiteren Standorten Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza; 110 Millionen Euro Umsatz werden erwirtschaftet.

Nach Darstellung von Schade ist seine Firma „vergleichsweise gut“ durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. Auch seien die Rückgänge nach Auslaufen der Abwrack-Prämie verhalten gewesen.

Schade regte an, in Bad Hersfeld eine Berufskraftfahrer-Akademie zu etablieren. Ein Gedanke, der auch von Landrat Dr. Schmidt geteilt wird. Er solle in der kommenden Zeit angegangen und geprüft werden. Möglicherweise auch in Verbindung mit der neuen Kooperation mit der Fachhochschule Gießen-Friedberg, der künftigen Technischen Hochschule Mittelhessen.

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