VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg mit bestem Ergebnis der Unternehmensgeschichte

„Eine kerngesunde Bank“

Zufrieden über eine stolze Bilanz: Die beiden Vorstandsmitglieder der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg Thomas Balk (rechts) und Roland Tries.

Bad Hersfeld. „Die Genossenschaftsbanken stehen ausgezeichnet da.“ Mit diesen Worten beschreibt Thomas Balk, Vorstandsmitglied der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg eG, die Bilanz der genossenschaftlichen Institute des vergangenen Jahres. Das gelte auch für die VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg. „Wir sind eine kerngesunde Bank“, betont Balk in einer Pressemitteilung zur Jahresbilanz. „Für uns ist das vergangene Geschäftsjahr sehr gut gelaufen, und wir können uns über das beste bekannte Ergebnis unserer Unternehmensgeschichte freuen.“

Die VR-Bank habe im Wirtschaftsraum Hersfeld-Rotenburg ihre Position ausgebaut. Sie bleibe „die größte Genossenschaftsbank in der Region“, betont Balk. „Unser Geschäftsmodell funktioniert seit 131 Jahren“, und das auch in Krisenzeiten. In den ersten Wochen des Jahres 2011 setze sich die positive Entwicklung fort.

Betriebsergebnis gestiegen

Die Geschäftszahlen der VR-Bank hätten sich im vergangenen Jahr sehr erfreulich entwickelt, teilt die VR-Bank mit. Das erwirtschaftete Betriebsergebnis habe bei 7,9 Millionen Euro gelegen (2009 7,3 Mio. Euro) und konnte somit noch einmal deutlich gesteigert werden. Auch der erzielte Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von 9,1 Millionen Euro lasse die Genossenschaftsbank zuversichtlich ins neue Jahr starten. Aufgrund des guten Ergebnisses habe der Steueraufwand in 2010 2,2 Millionen. Euro gegenüber 1,35 Millionen Euro im Vorjahr betragen. Rund eine Million Euro sei als Gewerbesteuern in die Kassen jener Kommunen geflossen, in denen die VR-Bank ihre 16 Filialen hat.

Stolz sei die VR-Bank auch auf das betreute Kundenvolumen. „Zusammen mit den Vermittlungsleistungen, die wir in der genossenschaftlichen Finanzgruppe geleistet haben, kommen wir insgesamt auf ein betreutes Kundenvolumen von rund 1,09 Milliarden Euro“, erklärt Thomas Balk. Dazu gehörten alle Gelder, die die Kunden bei der VR-Bank und deren Verbundpartnern angelegt oder als Kredit aufgenommen haben. Verbundpartner sind unter anderem die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, die Fondsgesellschaft Union Investment und die R+V Versicherungs AG.

Kreditvolumen legt zu

Die Genossenschaftsbank erwirtschaftete in 2010 einen Zinsüberschuss von insgesamt rund 16 Millionen Euro und lag damit rund 6,9 Prozent über dem Vorjahreswert (2009: rund15 Millionen Euro). Das Kundenkreditvolumen lag mit 327 Millionen Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres (2009: 311 Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 5,1 Prozent. Insgesamt habe die VR-Bank 2010 Neukredite in Höhe von 84,1 Millionen Euro an Kunden vergeben können.

„2010 war für uns ein sehr gutes Jahr“, sagt der für den Personalbereich verantwortliche Vorstand Roland Tries. „Wir als Vorstand werden zusammen mit dem Aufsichtsrat in der Vertreterversammlung am 5. Juli 2011 vorschlagen, wieder eine Dividende von 6,4 Prozent an die Mitglieder zu zahlen.

Auch für 2011 erwartet die Bank wieder sehr gute Ergebnisse. „Wir sind auf einem erfolgreichen Weg, der uns beweist, dass unsere strategischen Entscheidungen richtig waren“, meint Vorstandsmitglied Balk. Die konsequente Ausrichtung als Qualitätsanbieter bilde weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt. „Wir konzentrieren uns auch künftig auf die Privathaushalte im Geschäftsgebiet und den regional tätigen Mittelstand“, so Balk. (red)

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