Adventskonzert des Posaunenchores Asbach mit singenden Gästen von „Ton-Art“

Eine anspruchsvolle Mischung

Schöne Stimmen: Bereichert wurde das traditionelle Adventskonzert des Posaunenchors Asbach durch das Ensemble Ton-Art unter der Leitung von Helgo Hahn. Foto: Landsiedel

Asbach. Dass das Adventskonzert des Posaunenchores Asbach in der kleinen Kirche des Bad Hersfelder Stadtteils stets für volles Haus sorgt, ist längst ein offenes Geheimnis. Kein Wunder, dass zum 25. Jubiläum der beliebten Veranstaltung bereits eine halbe Stunde vor Beginn fast alle Plätze besetzt waren und das Kirchlein schließlich nahezu aus allen Nähten platzte.

Anspruchsvolle Mischung

Unter Leitung von Carsten Kobsch, der auch mit einigen Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken durchs Programm führte, spielten die Asbacher Blechbläser mit gewohnter Klangpräzision eine anspruchsvolle Mischung aus traditionellen und modernen, deutschen und internationalen Advents- und Weihnachtsliedern. Zu den musikalischen Höhepunkten des Abends gehörten neben einem unter die Haut gehenden „Maria durch den Dornwald ging“ sicherlich „The Little Drummer Boy“ mit einem furiosen Schlagzeugsolo von Markus Tries und „The Polar Express“ in der Bearbeitung von Carsten Kobsch.

Als musikalische Verstärkung hatte der Posaunenchor das Vokalensemble „Ton-Art“ des Bad Hersfelder Chorvereins unter der Leitung von Helgo Hahn eingeladen. Die Gäste hatten unter anderem „Ein neues Weihnachtslied“ mitgebracht, in dem so manche Weihnachtsgepflogenheit und -überlieferung leicht kritisch hinterfragt wurde. Dem Beifall nach zu urteilen hatten sie damit bei vielen im Publikum genau den richtigen Nerv getroffen. Zum Abschluss des Abends wurde es dann noch einmal richtig weihnachtlich, als zunächst der Posaunenchor zusammen mit „Ton-Art“ Händels „Tochter Zion“ zu Gehör brachte und anschließend alle gemeinsam „Stille Nacht“ sangen, bevor es wieder hinaus in die Nacht zum vierten Advent ging.

Von Thomas Landsiedel

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