CDU erwidert SPD-Kritik an Bürgermeister Fehling

„Ein aktiver Macher und Schaffer“

Silvia Schoenemann

Bad Hersfeld. Als „aktiven Macher und Schaffer“ erlebt die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Silvia Schoenemann Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling. Mit dieser Feststellung reagiert sie auf die Kritik von SPD-Chef Gunter Müller, der den Rathauschef für „überfordert“ hält (unsere Zeitung berichtete).

Über die einzelnen Haushaltspositionen müsse und werde diskutiert werden und jede Fraktion wird zu jedem Punkt ihre eigene Meinung einbringen, heißt es in der Stellungnahme der Christdemokraten. „Da es keine Mehrheitsfraktion mehr gibt, ist das Ergebnis der Mehrheitsfindung durchaus spannend, alles andere als einfach, hoffentlich vernünftig“, schreibt Schoenemann.

„Stammtisch-Thesen“

Sie gibt zudem zu bedenken, dass „nicht einmal Mitglieder der bisherigen Mehrheitsfraktion behaupten würden, unser Bürgermeister Fehling habe einen wirtschaftlich gesunden Stadthaushalt übernehmen können und diesen – innerhalb kürzester Zeit – ruiniert.“ Diese Stammtisch-These lasse man deshalb einen Außenseiter wie Müller aufstellen, der es ja nicht besser zu wissen brauche, hält die CDU-Chefin ihrem Amtskollegen von der SPD vor.

In der Presseerklärung der CDU heißt es weiter: „Die Kassen sind leer, die Wirtschaftsbetriebe ausgemolken, die Groschengräber hängen nicht erst seit zwei Jahren am Tropf. Jeder vernünftige Haushaltsvater würde deshalb versuchen, zu sparen und mit dem vorhandenen Geld zu wirtschaften.“

Das sei bitter, meint Schoenemann, aber nur so könne man nachfolgenden Generationen weitere Schulden und soziales Elend ersparen.

Initiative ergriffen

Das Engagement, Ideen und Kräfte aller Bürgerinnen und Bürger in Bad Hersfeld für die Stadt seien wichtig. Bei der Frage „Was können, was wollen wir uns leisten?“ habe Bürgermeister Fehling die Initiative ergriffen, lobt Schoenemann, denn die Beteiligung der Bürger am Haushaltsentwurf sei innovativ. Fehling sei folglich nicht überfordert, sondern „in seinem Element“, schreibt die Stadtverbandsvorsitzende. (red/ks)

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