Eichhof hat Chancen auf europäisches Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe

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Die Hessische Lehr-und Forschungsanstalt am Schloss Eichhof in Bad Hersfeld hat die besten Chancen, sich zu einem europäischen Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe zu entwickeln.

Das versicherte Professor Dr. Jürgen Schmid, der Institutsleiter des Frauenhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) aus Kassel der hessischen Landwirtschaftsministerin Lucia Puttrich bei deren Besuch in Bad Hersfeld.

Das deutsche Kompetenzzentrum ist in Leipzig angesiedelt. Die Ministerin besuchte das Landwirtschaftszentrum vor den Toren der Stadt und informierte sich dabei speziell über die neue Allianz zwischen dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) und Fraunhofer IWES bei der Verstromung und Veredelung von Biogas. Momentan werden 2,8 Millionen Euro im Eichhof investiert. Neue Entwicklung bei der Nutzung von Biomasse ist die Umwandlung von Biogas in universell nutzbares Ferngas. Das Fraunhofer IWES beschäftigt sich mit 250 Mitarbeitern nicht nur um die Nutzung von Wind und Sonne, sondern auch um die Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen und die Entwicklung von Steuerungssystemen, damit Lücken im Energiestrom vermieden werden, wenn der Wind nicht bläst oder die Sonne nicht genügend Kraft hat, um die Photovoltaik-Anlagen zu versorgen.

Das Landwirtschaftszentrum Eichhof ist nach Kassel der zweitgrößte der 18 Standortes des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen. 70 Bedienstete zählt die Einrichtung. Jetzt kommen neue, hochqualifizerte Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts hinzu, die bisher in Hanau gearbeitet hätten.

Kurt Hornickel

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