Reinhold Iffert für Verdienste ausgezeichnet

Ehrenbrief und Goldene Hochzeit

Glückwünsche zum Landesehrenbrief und zur Goldenen Hochzeit: von links Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Christel und Reinhold Iffert.

Bad Hersfeld. Der Landesehrenbrief für langjährige Verdienste, damit ist Reinhold Iffert, langjähriger Schulamtsdirektor beim Staatlichen Schulamt in Bebra, Kreisausschussmitglied und jetziger Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreistag Hersfeld-Rotenburg, ausgezeichnet worden. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt überreichte die Auszeichnung und gratulierte auch im Namen von Ministerpräsident Volker Bouffier.

Es war der „Goldene Hochzeitstag“, als der Landrat bei Christel und Reinhold Iffert zu Gast war. Geehrt wurde der langjährige Pädagoge und Schulamtsdirektor für seine mehr als 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit. Diese begann 1962 während des Lehramtsstudiums, als Iffert Sportbeauftragter der Hochschule für Erziehung in Gießen wurde. Er war Schriftführer im Gesangverein Schemmern, Trainer im Sportverein und im TSV Waldkappel, Mitbegründer der dortigen überparteilichen Wählergemeinschaft ÜWG und dann von 1972 bis 1985 Stadtrat und sieben Jahre lang erster Stadtrat von Waldkappel.

„Sie waren ein Mann der Vereine“, sagte Landrat Dr. Schmidt in seiner Laudatio. Iffert engagierte sich bei den Sängern und Keglern. Er war Fußballer beim TSV Waldkappel, Handballer im TSV Röhrda sowie Mitglied im Patenschaftsverein. Nach seiner Übersiedlung nach Bad Hersfeld engagierte er sich im Chorverein als Sänger und bei den Bad Hersfelder Festspielen als Statist im „Faust“, im „Jedermann“ und in „Herr Puntila und sein Knecht Matti“. Er war im Vorstand der evangelischen Stadtkirchengemeinde und wurde FDP-Vorsitzender in der Kreisstadt von 1989 bis 1994. 2006 kam Reinhold Iffert in den Kreisausschuss, seit 2011 ist er FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag.

Landrat Dr. Schmidt dankte ihm für seine loyale und engagierte Zusammenarbeit: „Wir brauchen mehr solcher Vorbilder, die geradlinig denken und handeln und die für die Gemeinschaft aktiv sind und sich einbringen“. (red)

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