Mit kreativem Programm gewährte die Konrad-Duden-Schule Einblicke in ihre Arbeit

Duden bei den Römern

Tag der offenen Tür an der Konrad-Duden-Schule: In den neuen Biologieräumen gab es für die Besucher viel zu entdecken. Auch für Konrad Duden und seine feine Gesellschaft.

Bad Hersfeld. Mit allem, was eine Schule ausmacht, was ihre Arbeit ist und ihre Angebote sind, präsentierte sich am Samstag die Konrad-Duden-Schule. Beim Tag der offenen Tür, an dem Schulleiterin Susanne Hofmann Hunderte von Besuchern begrüßen konnte, gab es viele nette Begegnungen und erstaunliche Einblicke in den Schulalltag.

Die KDS wurde im vergangenen Herbst erneut als Kulturschule Hessen ausgezeichnet. Damit würdigte man besonders ihre Arbeit in den Bereichen Schul- und Unterrichtsentwicklung, deren Inhalte an diesem Tag vorgeführt wurden.

Dass sie auch eine Referenzschule mit den Schwerpunkten „Neue Unterrichtszugänge in den Naturwissenschaften“ und „Entwicklung eines systematischen Medienkompetenzkonzeptes“ ist, zeigte sich in den neuen Biologieräumen. Auf den Tischen standen unterschiedlichste biologische Modelle. Die DNA-Replikation im Aufbau einer Gummibärchen-Parade auf einem Badmintonschläger war zum Beispiel eines der kreativen Anschauungsobjekte.

Kampffisch Lissy

Viele Schaulustige versammelten sich vor dem neuen Aquarium, um dort Lissy, den noch nicht ausgewachsenen japanischen Kampffisch zu entdecken.

Viel Geschichte wurde in den Räumen des historischen Schulstandortes lebendig. Namhafte Vertreter der Hersfelder Schulgeschichte, Konrad Duden mit seiner Gattin Adeline, Frau Münscher und Frau Zimmermann, waren hier und da zu entdecken, weil vier Schüler und Schülerinnen als diese Persönlichkeiten verkleidet durch die Schule führten.

Streitschlichter und ein Urteil

Im „alten Rom“ verweilte die ehrwürdige Gesellschaft, ließ sich dort die selbst gebackenen Römerbrötchen schmecken und schaute sich das Spiel „Das Urteil des Paris“ ihrer toll kostümierten Mitschülerinnen an. Aufsehen erregte eine plötzlich sich laut ankeifende Gruppe im Foyer. Die „Streitschlichter-AG“ machte so geschickt auf sich aufmerksam. Eine mit schwarzen Bändern auf dem Fußboden geklebte Todesrampe führte im Altbauflur zur „Endstation Auschwitz“, zu einem Raum, in dem die Klassen G 9.1 und G 9.2 die Ergebnisse ihrer Auschwitz-Fahrt zusammengestellt hatten.

In der Turnhalle stellte sich das KDS-eigene Fach „Tür auf für die Künste“ vor. Fünft- und Sechstklässler hatten, nachdem sie durch einen Besuch der Aufführung „Aladin und die Wunderlampe“ im Kasseler Staatstheater inspiriert wurden, das Märchen gemeinsam in ein tänzerisches, darstellendes Spiel umgesetzt.

Rundum gut versorgt wurden die Besucher an diesem Tag nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Kaffee und Kuchen vom Schulelternbeirat.

Von Vera Hettenhausen

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