Drei Gruppen sind bei Stendal im Einsatz, weitere Kräfte wurden nachalarmiert

DRK-Helfer verpflegen Hochwasseropfer

Erste Aufgabe der DRK-Helfer aus dem Kreis war es, die Infrastruktur aufzubauen. Foto: nh

Bad Hersfeld/Stendal. Seit Dienstag ist der DRK- Kreisverband Hersfeld im Einsatz bei Stendal, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Am Montagabend wurden 25 Einsatzkräfte durch das DRK in Alarmbereitschaft vesetzt (die HZ berichtete). Hierzu haben kurzfristig die zahlreichen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter freigestellt, sonst wäre dieser Einsatz nicht möglich gewesen, betont der Beauftragte für Katastrophenschutz Reinhard E. Matthäi.

Wie der DRK-Kreisvorsitzende Gunter Müller und Matthäi berichten, wurden die drei Verpflegungsgruppen bei ihrer Ankunft um 20 Uhr schon sehnsüchtig erwartet. Nachdem sie zunächst die Infrastrukturen wie Stromversorgung oder das Aufstellen von Küchencontainern sichergestellt hatten, konnte es nach kurzer Zeit auch mit der Versorgung der etwa 3000 Betroffenen losgehen.

Bedingt durch Deichbrüche und Wassermassen mussten weitere Menschen mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden, sodass sich die Anzahl der in Not geratenen Menschen schnell erhöhte.

Deshalb fuhren im Laufe des Mittwochs noch weitere sechs Fachkräfte (Rettungswagen mit Notarzt, Trupp Notfallseelsorge) aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg nach Stendal. Insgesamt sind zurzeit 31 Einsatzkräfte aus dem Kreis bei der insgesamt 150 Mann starken Landesverstärkung des DRK eingesetzt. (red/zac)

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