Sektion Bad Hersfeld des Alpenvereins unterwegs

Drei Tage per pedes durch die Rhön

Eine Gruppe von Wanderern der Sektion Bad Hersfeld des Deutschen Alpenvereins am Fliegerehrenmal auf der Wasserkuppe.

bad hersfeld. Drei Tage durchstreifte eine Gruppe der Wanderabteilung der Sektion Bad Hersfeld des Deutschen Alpenvereins unter Leitung von Gerda und Richard Mistereck die Hohe Rhön.

Der erste Tag war dem Gebiet um den Heidelstein, der zweithöchsten Erhebung in der hessischen Rhön, gewidmet. Die 18 Kilometer lange Strecke führte ab dem Moordorf durch das Rote Moor, ehe der Abstieg in die Kaskadenschlucht angegangen wurde. Später wurden die Gipfel von Mathesberg und Ottilienstein umrundet. An der Ulsterquelle, deren Wasser bei Philippsthal in die Werra mündet, war Rast. Blütenteppiche von Lerchensporn und Buschwindröschen schmückten den Waldweg am Kesselrain. Ab der Schornhecke begann der Aufstieg zum 926 Meter hohen Heidelstein mit der Gedenkstätte für die Toten des Rhönclubs.

Am zweiten Tag stand die 17 Kilometer lange Wanderung zur höchsten Erhebung Hessens, der 950 Meter hohen Wasserkuppe, im Wanderplan. Von der Fuldaquelle führte der Weg entlang der Fulda zurück bis zum Stützpunkt in Sandberg bei Gersfeld.

Am letzten Tag fuhren die Wanderer nach Hilders. Hier erwanderten sie, vorüber an der schmucken Kapelle auf dem basaltenen Battenstein, auf dem „Hilderser Weg“ den 745 Meter hohen Buchschirm, der den Wanderern einen weiten Blick über die Hohe Rhön gestattete.

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