Jungsozialisten (Jusos) aus dem Landkreis wählen neuen Vorstand – Tabea Heipel bleibt Vorsitzende

Mit drei Frauen an der Spitze

Neu: Das Vorstandsteam der Jusos Hersfeld-Rotenburg und weitere Konferenzteilnehmer. Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Jusos aus dem gesamten Landkreis kamen jetzt in Bad Hersfeld zusammen, um ein umfangreiches Antragspaket zu diskutieren und zu beschließen und einen neuen Vorstand zu wählen. Die 26-jährige Diplom-Verwaltungswirtin Tabea Heipel (Bad Hersfeld) wurde einstimmig wieder zur Vorsitzenden gewählt. Als neue Stellvertreterinnen werden ihr Janina Funke (Heringen) und Anisa Tiza Mimun (Bad Hersfeld) zur Seite stehen.

Ideen und Konzepte

Die Erste Kreisbeigeordnete und Landratskandidatin der SPD für die Wahl am 15. März, Elke Künholz, nahm an der Konferenz teil. Gemeinsam mit den Jusos diskutierte und informierte sie über die aktuelle Kreispolitik und ihre Ideen und Konzepte zur Daseinsvorsorge, Bildungsangeboten, Infrastruktur, Tourismus, Wirtschaftsförderung und weiteren regional wichtigen Themen.

In der Antragsberatung wurden wieder vielfältige Themen diskutiert. So beschäftigte sich der SPD-Nachwuchs mit der aktuellen Flüchtlingspolitik, neuen Konzepten zur Bankenregulierung, Neuregelungen bei der Organspende, einem höheren Sozialbudget und dem Tierschutz.

Daneben sehen sich die Jusos weiterhin nicht als brave Regierungsjugend, sondern beschäftigen sich auch kritisch mit der Politik der Großen Koalition auf Bundesebene. „Der Mindestlohn ist gut und richtig. Die Einführung war überfällig und es ist klar, dass dieser Meilenstein der SPD zu verdanken ist“, führt die wieder gewählte Stellvertreterin Anisa Tiza Mimun aus. „Dennoch: Die Ausnahmen davon, etwa die Unter-18-jährigen betreffend, müssen abgeschafft werden. Der Mindestlohn muss flächendeckend gelten.“

Antragskonferenz

Aufgrund der Vielzahl der Anträge wird es eine weitere Antragskonferenz der Jusos am Sonntag, 8. Februar ab 13 Uhr im Michael-Schnabrich-Haus, Bahnhofstraße 5 in Bad Hersfeld geben. Gäste sind wie immer willkommen. (red/rey)

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