Kurt Hornickel über wahre Weihnacht

Was draus machen

Weihnachten ist schön. Es kommt nur darauf an, was man draus macht. Wie jedes Fest, so sind auch die Tage im Gefolge der Geburt unseres Herrn Jesus mit Stress behaftet. Baum besorgen, Geschenke kaufen, Haus putzen, Straße kehren, Nachbarn und Geschäftspartner mit Präsenten oder guten Wünschen der eigenen Wertschätzung versichern. Hört man uns genau zu, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich manche Zeitgenossen mit den Vorbereitungen auf das zweithöchste Fest der Christenheit ihre private Hölle heiß machen.

Kulinarische Perfektion, erfindungsreiche Geschenkewahl und ein Pflichtbesuch im Gotteshaus des Vertrauens werden als tragende Säulen eines gelungenen Festes zementiert.

Doch stellt sich die Frage, ob das wirklich sein muss. Welcher Geist der Weihnacht reitet uns, dass wir uns das alles antun? In Wirklichkeit wollen wir den Kopf frei haben und uns an der frohen Botschaft freuen, dass es uns gut geht und dass wir nicht alleine auf der Welt sind. Oder?

hornickel@hersfelder-zeitung.de

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