Aktion Advent: Unterstützung für Kinderschutzbund und Frühförderzentrum

Direkte Hilfe unserer Leser

HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm (links) ließ sich genau erklären, wofür die Spenden unserer Leser aus der „Aktion Advent“ eingesetzt werden. Rechts Joachim Belloff vom Kinderschutzbund, daneben Manfred Wiedemann, der Leiter des Frühförderzentrums. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Direkte Hilfe dort, wo es nötig ist – das steckt hinter der „Aktion Advent“ unserer Zeitung. Im Namen der Spender aus der HZ-Leserschaft überreichte Geschäftsführer Markus Pfromm gestern jeweils 2000 Euro an den Vorsitzenden des Kinderschutzbundes, Joachim Belloff, und an Manfred Wiedemann, den Leiter des Frühförderzentrums des Klinikums Bad Hersfeld.

Wiedemann nahm den Scheck allerdings nur stellvertretend für eine alleinerziehende Mutter von vier Kindern aus Bad Hersfeld entgegen. Der Familie stehen nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung, zudem leiden zwei Söhne unter dem ADHS-Syndrom. Die Spende der „Aktion Advent“ soll beim Notwendigen helfen, vielleicht aber auch einen lang gehegten Wunsch erfüllen.

Von einem außergewöhnlichen Projekt berichtete Joachim Belloff bei der Spendenübergabe im neuen Verlagsgebäude der HZ im Schilde-Park. Unter dem Namen „Kinderradio“ sollen in Kindertagesstätten und Grundschulen Nachrichten und Hörspiele produziert werden, die dann im Internet zu hören sind – etwa von den Eltern.

Dahinter steckt die Absicht, schon die Jüngsten mit dem Medium Radio vertraut zu machen und ihnen Orientierungshilfen zu bieten.

HZ-Chef Pfromm sieht darin eine Möglichkeit, die Medienkompetenz von Kindern zu stärken. „Das ist eine ideale Ergänzung unserer Arbeit“, sagte Pfromm und verwies auch auf das alljährige Projekt „Zisch – Zeitung in der Schule“.

Neben diesen beiden größeren Beträgen hat die „Aktion Advent“ im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung mit Unterstützung der Sozialbehörden von Kreis und Stadt durch zahlreiche weitere Einzelspenden unbürokratisch direkte Hilfe geleistet.

Von Karl Schönholtz

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