Hohe Verwaltungskosten für Kommunalwahl

Demokratie kostet die Gemeinden Geld

Hersfeld-Rotenburg. Rund 106 000 Euro werden alleine die Städte Rotenburg, Bebra, Bad Hersfeld und Heringen sowie die Gemeinden Kirchheim, Cornberg, Haunetal und Alheim zusammen voraussichtlich für die Kommunalwahl ausgeben müssen.

Heringen wird rund 10 000 Euro für Wahlzettel, Wahllokale, Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer und die Zustellung der Wahlbenachrichtigungsbriefe ausgeben, Bebra und Rotenburg liegen mit 27 000 und 28 000 Euro fast gleichauf.

Mit 7 000 Euro zuzüglich Verwaltungskosten gibt der Kirchheimer Gemeindekämmerer Helmut Diebel die Summe an, die ländliche Flächengemeinde für die anstehende Wahl aufwenden muss. Haunetal wird, die Personalkosten nicht mitgerechnet, rund 2500 Euro ausgeben müssen, wie Wahlleiter Volker Heise mitteilt. Der Landkreis selbst rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 22 000 Euro. Damit rechnet Kreiswahlleiter Dieter Scheer.

Kosten unterscheiden sich

Dass man die Kosten, die einzelnen Kommunen durch die Kommunalwahl entstehen, nicht direkt vergleichen darf, darauf weist Helmut Hartmann, Wahlleiter der Stadt Rotenburg, hin. Neben Verwaltungs- und Personalkosten gebe es noch andere Faktoren, die sehr unterschiedlich ausfallen könnten. (red/kes)

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