Demenzbetreuung: So helfen Sie Ihrem Angehörigen

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Holen Sie für Ihre kranke Mutter eine professionelle Demenzbetreuung –für jeden Tag und zu Hause.

Demenzerkrankungen wie Alzheimer dürfen nicht mit sporadischer Vergesslichkeit verwechselt werden. Meist brauchen Erkrankte eine intensive Demenzbetreuung. Lesen Sie, wie Sie Ihrem Angehörigen die richtige Pflege ermöglichen.

Der Begriff Demenz fasst Erkrankungen zusammen, bei denen das Erinnern, Denken und Orientieren stark beeinträchtigt ist – und zwar so stark, dass sich das Leben kaum allein bewältigen lässt. Alzheimer ist mit etwa 60 Prozent die häufigste Form der Demenzerkrankungen. Aktuell helfen Medikamente und geistiges Training, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Eine Chance auf Heilung besteht nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Angehöriger gepflegt wird.

Anfangs kümmern Sie sich wahrscheinlich allein oder abwechselnd mit Ihren Geschwistern um Ihren Vater oder Ihre Mutter. Doch womöglich merken Sie, dass Ihnen alles zu viel wird: Ihrem Elternteil fallen die leichtesten Dinge schwer. Sie haben Angst, dass Ihr Vater oder Ihre Mutter das Essen auf dem Herd vergisst, ohne die richtige Kleidung das Haus verlässt oder sich verläuft. Einen Umzug in ein Pflegeheim schließen sie aus, damit Ihr Angehöriger in der gewohnten Umgebung alt wird. Stattdessen wünschen Sie sich eine professionelle Demenzbetreuung – und zwar für jeden Tag und zu Hause.

Demenzbetreuung ist zu Hause möglich

Nehmen Sie sich Zeit, statt sich überstürzt für einen Anbieter von Demenzbetreuung zu entscheiden. Denn es gibt Unterschiede in Preis und Leistung. Wenn Ihnen ein deutscher Pfleger zu teuer erscheint, haben Sie die Möglichkeit, eine Betreuungskraft aus dem EU-Ausland zu wählen. Diese ist vergleichsweise günstig.

Deutsche Vermittleragenturen helfen Ihnen, eine Pflegerin für die Demenzbetreuung Ihres Angehörigen zu finden. Denn diese Agenturen arbeiten mit Firmen im Ausland zusammen, meist in osteuropäischen Ländern wie Polen. Die Unternehmen haben Deutsch sprechende Hilfskräfte angestellt, die sie Ihnen vermitteln.

Meist liegen die Kosten für Sie bei etwa 1.500 bis 2.500 Euro im Monat. Eine deutsche Pflegerin kann dreimal so viel kosten. Warum Sie Geld sparen, lässt sich simpel erklären: Die polnische Firma ist der Arbeitgeber der Betreuungskraft und zahlt deshalb die Steuern und Sozialversicherungen im Heimatland.

Pflegerin zieht bei Ihrem Angehörigen ein

Lernen Sie die Betreuungskraft am besten vorab am Telefon kennen. Dann haben Sie ein besseres Gefühl, ob sie zu Ihrem Vater oder Ihrer Mutter passt. Schließlich zieht sie in das Haus ein, bekommt ein eigenes Zimmer und übernimmt jeden Tag die Demenzbetreuung Ihres kranken Angehörigen. Natürlich ist der deutsche Arbeitsschutz einzuhalten: Auch die Pflegerin hat ein Recht auf Freizeit.

Die Betreuungskraft hilft Ihrem Vater oder Ihrer Mutter im Haushalt. Sie geht mit ihm oder ihr Einkaufen, putzt, kocht und leistet Gesellschaft. Meist entwickelt sich so ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Demenzkranken und ihren Pflegern.

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