Mario Reymond über Performance Fibers

Daumen drücken

Die Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren. Der Faserhersteller Performance Fibers in Bad Hersfeld hat zwar wieder genügend Arbeit für etwas mehr als 400 Menschen, doch um das zu erreichen, musste ein zweiter Standort im oberbayerischen Bobingen zum Jahreswechsel komplett geschlossen werden. Am dritten Performance-Fibers- Standort im brandenburgischen Guben ruht die Produktion noch bis Ende August. Die Zukunft für die 41 Mitarbeiter dort ist ungewiss. Aber auch die 407 Beschäftigten in Bad Hersfeld sollten sich ihrer Arbeitsplätze nicht zu sicher sein. Der Chemiefaser-Markt ist hart umkämpft. Die Konkurrenz von Performance Fibers sitzt in Asien. Auch wenn die Qualität der Produkte klar für Bad Hersfeld spricht, sind es die Asiaten, die nicht nur wegen ihrer kaum vorhandenen Lohnkosten die Preise verderben. Performance Fibers kann man nur die Daumen drücken. Denn nur wenn der Betrieb in der Festspielstadt kontinuierlich schwarze Zahlen schreibt, haben auch die 41 Frauen und Männer in Guben eine Chance.

reymond@hersfelder-zeitung.de

Kommentare