Bad Hersfelder Feuerwehren simulierten Tankstellen-Einsatz an der Homberger Straße

Damit es im Ernstfall klappt

Einsatz an der Zapfsäule: Die Bad Hersfelder Feuerwehren übten auf dem Gelände der Tankstelle an der Homberger Straße den Ernstfall. Foto: nh

Bad Hersfeld. Schwarzer dichter Rauch steigt unter dem Tankstellendach empor, gerade so ist eine brennende Zapfsäule zu erkennen. Was sich wie eine Szene eines Spielfilms anhört, ereignete sich an der Total Station an der Homberger Straße – zum Glück nur als Übung. Eine Fülleinrichtung soll abgerissen sein und der ausgelaufene Treibstoff sich entzündet haben.

Tankstellenbetreiber Bernd Kräutler hat zusammen mit Uwe Schmidt von der Feuerwehr Bad Hersfeld ein solches Szenario ausgearbeitet. Die Sicherheitsstandards an Tankstelle sind sehr hoch, allerdings sei solch ein ähnliches Szenario gerade in Verbindung mit einem Fahrzeugbrand nicht auszuschließen.

Neben der Feuerwehr der Kernstadt stehen acht weitere Stadtteilfeuerwehren Tag und Nacht zur Sicherheit der Bürger bereit. Zusammengefasst in drei Stadtteillöschzüge fahren diese ab einer bestimmten Einsatzgröße mit in den Stadtkern der Kreisstadt und arbeiten so Hand in Hand mit der Kernstadtfeuerwehr.

Unter Atemschutz

Genau dies galt es unter Beweis zu stellen. Hier übten die Stadtteile Heenes und Allmershausen zusammen mit dem Alarmzug der Kernstadt. Neben Aufstellen einer ausreichenden Wasserversorgung und dem Schützen der umliegenden Gebäude, lag das Hauptaugenmerk beim Löschen der brennenden Zapfsäule. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz haben einen Löschangriff mit Schaum von zwei Seiten ausgeführt.

Auch bei der Bevölkerung hat die realitätsnahe Übung das Aufsehen erregt und hat sich schnell als „brennende Tankstelle in der Homberger Straße“ herumgesprochen. Tankstellenbetreiber Bernd Kräutler zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Übung und ist beruhigt, im Fall der Fälle auf eine gut ausgebildete Feuerwehr zurückgreifen zu können. (red/jce)

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