Klosterschüler pflanzen Eiche an der Konrad-Duden-Schule

Daheim verwurzelt

Wolfgang Etz, Robert Hahn, Hans-Ernst Wohlgemuth, Roswitha Giebel und Peter Schäfer mit der an der KDS gepflanzten Eiche als Zeichen der Verbundenheit. Foto: Maaz

Bad Hersfeld. Eine Säulen-Eiche haben einige ehemalige Klosterschüler aus der Oberprima (Zweig sprachlich-französisch) von 1961 jetzt an der Konrad-Duden-Schule gepflanzt.

Die Idee, einen Baum als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Heimatstadt zu pflanzen, war schon beim Klassentreffen nach 50 Jahren im Mai 2011 entstanden. Und eigentlich sollte der Baum noch im selben Jahr im Schilde-Park gepflanzt werden. Nach einem Jahr des Stillstandes auf der dortigen Baustelle und langer Korrespondenz mit der Stadt hätten sich die Initiatoren dann mit ihrer Idee an die Schulleitung der Konrad-Duden-Schule gewandt. Denn dort haben die Ehemaligen der Alten Klosterschule ihre Wurzeln. „Wir wussten nicht, dass es so schwierig ist, etwas zu verschenken“, so die Initiatoren.

Mit der Unterstützung der Grünplaner des Landkreises und des Schulträgers wurde der Plan schließlich in die Tat umgesetzt. Bei der offiziellen Übergabe am Samstag waren neben den ehemaligen Schülern Wolfgang Etz, Robert Hahn und Peter Schäfer auch deren früherer Deutsch- und Philosophielehrer Hans-Ernst Wohlgemuth, die stellvertretende Schulleiterin Roswitha Giebel und Hausmeister René Boltschun dabei, der das „Bäumchen“ im Bereich des Schulhofs der jüngeren Schüler in Zukunft hegen und pflegen wird.

„Wir wollen mit dem Baum etwas zurückgeben und unsere Verwurzelung mit der Heimat symbolisieren“, so Wolfgang Etz. Roswitha Giebel freute sich über „ein lebendiges Geschenk für eine lebendige Schule.“ Die Eiche stehe unter anderem auch für Kraft und Stärke. (nm)

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