Gewählt als stellvertretende Landesschulsprecherin

Carolin Bartz spricht für Schüler

HERSFELD-ROTENBURG. Im Vorstand der Landesschülervertretung wird der Landkreis Hersfeld-Rotenburg durch Carolin Bartz vertreten. Sie wurde bei einer Sitzung des Landesschülerrats zur stellvertretenden Landesschulsprecherin gewählt. Neuer hessischer Landesschulsprecher wurde Laurien Simon Wüst (Bergstraße).

 Wüst, der seit einem Jahr als stellvertretender Landesschulsprecher im Vorstand mitarbeitet, verdeutlichte die Schwerpunkte der Landesschülervertretung: Bildungsgerechtigkeit und Inklusion. Es dürfe nicht sein, dass der Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler immer noch maßgeblich durch die finanziellen Möglichkeiten der Eltern bestimmt werde. „Ebenso wenig können wir es akzeptieren, dass Hessen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich blockiert“, sagte Wüst.

Als stellvertretende Landesschulsprecher wurde neben Carolin Bartz (Hersfeld-Rotenburg) noch Jonas Bernges (Main-Kinzig-Kreis) gewählt. Bartz, der das Thema Beteiligung am Herzen liegt, betont: „Schule sollte ein Ort gelebter Demokratie sein. Wenn unsere Schülerinnen und Schüler nicht frühestmöglich Demokratie erleben und mitgestalten, wird es auch ein demokratisches Deutschland schwer haben. Mit dem Versuch, die Schülervertretungsarbeit in Hessen einzuschränken, setzt die Kultusministerin ein Zeichen in die völlig falsche Richtung!“ Weiterhin wurden Clara Veit (Offenbach), Laura Strott (Hersfeld-Rotenburg), Magdalena Neumann (Bergstraße), Felix Ries (Main-Kinzig-Kreis), Tristan Hof (Wiesbaden) und Adrian Kiel (Fulda) als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt. Zusammenarbeiten werden sie mit Melissa Jeckel (Wiesbaden) und Jan Görtz (Bergstraße), die dem Landesvorstand bereits als Besitzer angehören. (red/zac)

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