Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld Kernstadt

Bürger in besten Händen

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld Kernstadt. Foto: nh

Bad hersfeld. Die Freiwillige Feuerwehr Kernstadt hat einen neuen Vorstand. Klaus Klee und Ernst Walter werden in Zukunft den 199 Mitglieder starken Verein leiten. Jürgen Richter begrüßte deshalb bei der Jahreshauptversammlung zum letzten Mal als Vereinsvorsitzender die Mitglieder und Gäste. In seinem Jahresbericht erwähnte Richter die große gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehr und lies das Jahr Revue passieren. Durch die Verabschiedung der neuen Vereinssatzung können ab dem kommenden Jahr auch fördernde Mitglieder in den Feuerwehrverein eintreten.

Zu 308 Einsätzen rückten die 114 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld Kernstadt im vergangenen Jahr aus. Hinzu kamen 177 Brandsicherheitsdienste. In der kommenden Wahlperiode leiten Jürgen Richter als Wehrführer und Christian Bärmann als Stellvertreter die Feuerwehr. Schließlich kündigte er noch die offizielle Übergabe des neuen Staffellöschfahrzeuges beim Tag der offenen Tür am 5. Mai an. Er dankte Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf und Andre Oldenburg vom Förderverein Werra-Fulda Bahn, die die Ausbildung von 20 Kameraden in technischer Hilfeleistung nach Bahnunfällen möglich machten.

Mit einem Gutschein bedankte sich die Wehrführung bei Roland Rüger, der sich gemeinsam mit seiner Frau Petra seit zwölf Jahren für die Jugendfeuerwehrarbeit einsetzt und auch im vergangenen Jahr vielfältige Veranstaltungen organisierte. Insbesondere sei die Abnahme der Jugendflamme und die Prüfung zu den Jugendlöschmeistern zu erwähnen.

Höchste Professionalität

Erster Stadtrat Dr. Rolf Göbel zeigte sich sehr zufrieden, eine solch kompetente Feuerwehr in der Stadt zu haben. Als Beispiel nannte er den Einsatz an der Klosterschänke, wo die Einsatzkräfte höchste Professionalität und Mut bewiesen hätten. Zudem präge die Feuerwehr das Bild der Stadt in hohem Maße. An allen städtischen Veranstaltungen nehme sie teil. Feste wie das Lullusfest seien ohne die Feuerwehr unvorstell- und nicht durchführbar.

Dass man der Feuerwehr Bad Hersfeld auch weit über die Kreis- und Landesgrenzen hinweg vertraut, weil einen hervorragenden Ruf genießt, machte Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten anhand zweier Einsatzbeispiele deutlich. Bei austretendem Gas im Wartburgkreis sowie bei dem Brand der Klosterschänke hätte die Hersfelder Feuerwehr ihr Können gezeigt. Die Bürger der Kreisstadt seien in besten Händen, schloss Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten seine Ausführungen. (red/zac)

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