Deutsche Verkehrswacht würdigt Arbeit des Landkreises - Ehrennadeln für Bleß und Mahr

Bronze für die Sicherheit

Hersfeld-Rotenburg. Für seine Verkehrssicherheitsarbeit ist der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit dem Deutschen Verkehrssicherheitspreis in Bronze ausgezeichnet worden. Die Rettungsdienststiftung Björn Steiger und die Deutsche Verkehrswacht würdigen damit „besondere Leistungen zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit“, wie es in der Urkunde heißt.

Den Preis - eine große Glaskugel und die dazugehörige Urkunde - überreichte der Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, Klaus Ruppelt, während der Landesversammlung der Landesverkehrswacht in der BKK-Akademie in Rotenburg an Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Erich Fleischmann erhielt das Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Silber. Reinhold Bleß, Vorsitzender der Verkehrswacht Hersfeld-Rotenburg, und Webmaster Reimond Mahr erhielten die silberne Ehrennadel der Landesverkehrswacht Hessen.

Ruppelt würdigte die „ununterbrochene Verkehrssicherheitsarbeit“ des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. 1953 hatten die damals noch eigenständigen Landkreise Hersfeld und Rotenburg auf Initiative des damaligen Vorsitzenden der Landesverkehrswacht Hessen je eine Kreisverkehrswacht gegründet. Anfangs wurden beide Verkehrswachten vom jeweiligen Landrat geleitet und die gesamte Verkehrssicherheitsarbeit wurde durch die Dienststellen des Landkreises erledigt. „Schon bald übernahm der erste Bürger die Funktion des Vorsitzenden im Landkreis Rotenburg, Buchhändler Hans Friedrich Nemnich, der bis Anfang der 90er-Jahre aktiv war“, sagte Ruppelt. Mit der landesweiten Gebietsreform in Hessen wurden die beiden Landkreise 1972 zum Großkreis Hersfeld-Rotenburg verschmolzen. Die beiden bisher getrennten Verkehrswachten schlossen sich am 13. Juli 1972 zur Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg zusammen.

Landkreis als Förderer

„In all den Jahren war der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit seinen jeweiligen Landräten ein großer Förderer der Kreisverkehrswacht. Ihnen ist sehr viel zu verdanken.“ Das sagte Präsident Ruppelt bei der Übergabe des Preises.

Er erinnerte daran, dass am 14. November 1964 die erste stationäre Jugendverkehrsschule in einem Landkreis in Hessen in Bebra eingeweiht wurde. Ruppelt: „Die Unterstützung durch den damaligen Landkreis Rotenburg war vorbildlich. Auch in all den folgenden Jahren hat die Unterstützung des Landkreises nicht nachgelassen.“

Erfreulich sei, dass die Gesellschaft der Fahrzeugversicherer den Landkreis Hersfeld-Rotenburg 2009 zum sichersten Landkreis in Hessen ernannt habe. Ruppelt: „Daran hat der Landkreis - mit seinem Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt - einen hohen Anteil erbracht.“ Und deshalb erhalte der Landkreis den Deutschen Verkehrssicherheitspreis in Bronze.

Von Manfred Schaake

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