Ministerpräsident sagt Bau bei Landestag der Jungen Union zu

Bouffier: Rotenburg braucht dritte Brücke

Rotenburg. Die dritte Brücke über die Fulda bei Rotenburg wird kommen. Das hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Sonntag beim Landestag der Jungen Union Hessen in der Göbel Hotels Arena in Rotenburg versprochen.

Bouffier sorgte mit dieser eindeutigen Zusage für einen Paukenschlag. Seit Jahren werden die dritte Fuldabrücke und die damit verbundene Ortsumgehung für den Rotenburger Ortsteil Lispenhausen vehement gefordert. In den vergangenen Monaten hatten sich Bund und Land immer wieder gegenseitig die Verantwortung zugeschoben.

„Wir werden das machen“, sagte Bouffier. „Ich kann allerdings noch nicht sagen, wann und wie wir das umsetzen werden.“ Er fügte aber hinzu: „In spätestens einem Jahr kann ich Ihnen sagen, wie und wann wir das umsetzen.“ Nach Angaben des Ministerpräsidenten diskutieren die Fachleute noch, ob das vorgelegte Konzept so zu verwirklichen ist, zum Beispiel im Bereich des Hochwasserschutzes. Zum Streit um die Finanzierung sagte Bouffier: „Wir dürfen den Bund nicht aus seiner Pflicht entlassen. Wenn es aber nicht anders geht, dann machen wir das selbst.“

„Wenn die Kaserne 2014 schließt, muss das Gelände besser an das Straßennetz angebunden sein, um es als Gewerbestandort vermarkten zu können“, sagte Bouffier. „Rotenburg braucht die dritte Brücke.“ Das Thema angesprochen hatte der Vorsitzende des Stadtverbands der Jungen Union Rotenburg, Jonas Rudolph, in einer Fragerunde im Anschluss an die Rede des Ministerpräsidenten.

Einen so geballten Auftritt politischer Prominenz wie zu Pfingsten hat der Kreis Hersfeld-Rotenburg selten erlebt. Anlass war der Landestag der Jungen Union Hessen in Rotenburg. Über 400 Nachwuchspolitiker diskutierten am Samstag und Sonntag über inhaltliche Standpunkte der JU Hessen.

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Von René Dupont

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