Gesamtschule Obersberg erhält Auszeichnung vom Kultusministerium

Botschafter für Gesundheit

Rücken an Rücken – Diese Bewegungsübung sorgte besonders für allgemeine Heiterkeit. Die Gäste des Festaktes machten begeistert mit. Von links: Sabine Rimbach, Gerhard Finke, leitender Schulamtsdirektor, Anita Hofmann, Leiterin des staatlichen Schulamts, Martin Günther , Ministerialdirigent im Kultusministerium, Lutz Seibel, Schulleiter GS Niederaula. Foto: Hettenhausen

Bad Hersfeld. Viele Anstrengungen waren nötig, einige heftige Diskussionen wurden geführt, um die Anforderungen des Hessischen Kultusministeriums für das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ zu erfüllen, gab Sabine Rimbach, Leiterin der Gesamtschule Obersberg, unumwunden zu. Am Ende war die Hersfelder Schule die schnellste in Hessen, die diese Auszeichnung erhielt.

Die hervorragenden Ergebnisse der zweijährigen Arbeit wurden von Martin Günther, Ministerialdirigent des Kultusministeriums, in seiner Rede zum Festakt in der Aula der Schule besonders gewürdigt. Zuvor hatten sich die zahlreichen Gäste von dem Erreichten in einem kurzweiligen Querschnitt überzeugen können.

Gäste kamen in Bewegung

Der Schulsanitätsdienst demonstrierte am Beispiel einer gestürzten Schülerin, dass die Schülerinnen und Schüler im Notfall wissen, was zu tun ist, damit Verletzte bereits bestens versorgt vom DRK abgeholt werden können. Bewegung und viel Gelächter kam ins Publikum, als die Gesundheitsbotschafter alle Gäste baten aufzustehen und sich eine ruckartige Fahrstuhlfahrt vorzustellen. „Die Arbeitsunterlagen sind heruntergefallen und müssen wieder aufgesammelt werden“, lautete die Aufforderung zur folgenden Gymnastikübung. Danach dem Partner kräftig den Rücken massieren, „dann gehen Sie wieder topfit an Ihre Arbeit“, versprach die Schülergruppe auf der Bühne. Zudem bekamen die Zuschauer die Vorteile und den für die Rückenmuskulatur sinnvollen Einsatz der Pezzibälle erklärt.

„Es ist Ihnen gelungen, ein gesundheitsfreundliches Schulklima mit transparenten Regeln zu schaffen“, stellte Günther fest. Dafür überreichte er der Schulleiterin im Beisein von Dr. Beate Zelazny, Referatsleiterin Schule und Gesundheit im Kultusministerium, nicht nur die Urkunde und ein großes Aushängeschild, sondern auch einen erfreulichen Scheck. Mit diesem Zertifikat gehöre die Gesamtschule zu dem erlauchten Kreis von 17 von 2000 Schulen in Hessen, sagte Günther. Die Arbeit sei nun aber nicht zu Ende, sondern ginge stetig weiter, ermunterte er zum Weitermachen.

„Dieser verantwortungsvollen Aufgabe, das Erreichte zu pflegen und nachhaltig zu sichern, sind wir uns bewusst“, versicherte Sabine Rimbach. Die musikalischen Beiträge zur heiteren Feier gestalteten in gewohnter repräsentativer Weise die Big Band und die Chöre der Gesamtschule und der Modellschule.

Von Vera Hettenhausen

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