Delegierte nominieren Kandidaten für die Wahl

Böhle und Fiedler sollen in den Landtag

Geballte Liberalität: FDP-Landtagskandidat Bernd Böhle (Bad Hersfeld), Kreisvorsitzender Werner David (Hohenroda), Dominik Fiedler (FDP-Kandidat im Wahlkreis Rotenburg), FDP-Bundestagskandidat Manfred Lister (Eschwege) und vorn Stellvertretender Kreisvorsitzender Gerhard Bick (Wildeck). Foto:  nh

BAd Hersfeld. Bernd Böhle und Dominik Fiedler kandidieren für die FDP bei der Landtagswahl. Die Delegierten nominierten den Bad Hersfelder FDP-Fraktionsvorsitzenden Böhle für den Wahlkreis 11 (Hersfeld). Im Wahlkreis 10 (Rotenburg) tritt der Rechtsanwalt Fiedler aus Rotenburg an.

„Mit Bernd Böhle haben wir einen jungen, sachkompetenten und kommunal erfahrenen Kandidaten, der sich bereits aktiv für unsere Heimat einsetzt“, sagte FDP-Kreisvorsitzender Werner David aus Hohenroda, der ihn den Delegierten vorgeschlagen hat.

Die Liberalen zeigten große Einigkeit und sprachen Böhle einstimmig das Vertrauen aus. Als Ersatzkandidat wurde der stellvertretende Bad Hersfelder FDP-Fraktionsvorsitzende Björn Diegel ebenso einstimmig gewählt.

Bernd Böhle ist 23 Jahre alt und Verwaltungsfachangestellter. Er arbeitet beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg und absolviert derzeit ein berufsbegleitendes Abendstudium im Fach Betriebswirtschaft, das er im Sommer abschließen will. In seiner Antrittsrede unterstrich Böhle den Willen nach einer glaubwürdigen Politik, die den Menschen die Wahrheit sagt.

„Wir werden einen sachlichen Wahlkampf mit regionalen Schwerpunkten führen und dabei die Ideen und Anregungen der Bürger vor Ort aufgreifen. Sicherlich werden wir es nicht jedem recht machen können. Aber unser Ziel ist es, jedem gerecht zu werden“, sagte Böhle.

Thema Chancengleichheit

Der 32-jährige Fiedler war Anfang der Woche nominiert worden. Der bisherige Abgeordnete Jochen Paulus aus Alheim tritt nicht wieder an. Fiedler will sich besonders um das Thema Chancengleichheit kümmern: „Chancen kann nur derjenige nutzen, der auch welche hat. Das gilt vor allem für die Bildung“. Der Anwalt bezeichnet sich selbst Arbeiterkind. Nachdem er in Berlin bei einer internationalen Wirtschaftsrechtskanzlei gearbeitet hatte, kehrte er 2011 in seine Heimat zurück: „Es ist nicht nur die gute Bratwurst, sondern auch das gute Familienleben.“ (red/kai)

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