Wärmerezeugung wird im April umgestellt

Blockheizkraftwerk für die Vitalisklinik

Heizkessel ade: Ein Blockheizkraftwerk (Foto) wird künftig in der Vitalisklinik für Wärme und Strom sorgen. Foto: Stadtwerke

Bad Hersfeld. Zum April stellt die Vitalisklinik ihre Wärmeerzeugung um. Statt der bisherigen Heizkessel wird ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW) künftig Wärme und Strom für die Klinik produzieren. Das soll, laut Mitteilung der Stadtwerke nicht nur die Kosten senken, sondern auch den CO2-Ausstoß um 60 Prozent reduzieren. Die Stadtwerke übernehmen dabei die komplette Planung und Finanzierung des BHKWs.

Strom und Wärme sind für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch ein wichtiger Kostenfaktor. Die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung) kann Energiekosten nachhaltig senken und gleichzeitig die Umwelt schonen. Dabei fallen für die Vitalisklinik nur geringe Investitionskosten an. Der Großteil der Finanzierung wird über das Contracting-Modell der Stadtwerke Bad Hersfeld gelöst. „Die Vitalisklinik rechnet mit einer Senkung der jährlichen Kosten für Strom und Gas um etwa 37 000 Euro. Diese hohe Einsparung kommt vor allem dadurch zustande, dass wir künftig mehr als die Hälfte unseres Strombedarfs selbst erzeugen“ freut sich Hans Wilhelm Saal, Geschäftsführer der Vitalisklinik.

BHKWs werden heute in allen Größenklassen für das Einfamilienhaus bis zum Großbetrieb angeboten. „Gerade Betriebe, Krankenhäuser und Bäder, die einen relativ gleichmäßigen Strom- und Wärmebedarf auch in den Sommermonaten haben, können mit einem BHKW viel Geld sparen“ führt Markus Gilbert, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Hersfeld aus. (red/rey)

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