Blitzlichtgewitter, fleißige Helfer und Kandidatenkür

Kai A. Struthoff

Alle reden über die Bad Hersfelder Festspiele – natürlich die Menschen in der Stadt, aber auch im Radio, Fernsehen und den überregionalen Medien ist unser Theaterfestival ein Thema. Endlich werden die Festspiele auch weit über die Grenzen von Bad Hersfeld hinaus wahrgenommen. Und heute geht es nun endlich los. Auch wir Zeitungsleute sind sehr gespannt auf den roten Teppich, den Prominenten-Aufmarsch, den beleuchteten Park und die Premieren-Party.

Schon bei der überwältigend-gutbesuchten Festspiel-Matinee unserer Zeitung konnte man einen schönen Eindruck von der farbenfrohen Inszenierung von Intendant Dieter Wedel bekommen.

Aber ich höre auch schon die Stimmen der Traditionalisten, die „früher alles besser“ fanden und den Wirbel und Wedel übertrieben finden. So sind sie halt, die Leute – aber die Welt dreht sich weiter und auch das Theater muss mit der Zeit gehen. Bleibt nur zu hoffen, dass heute Abend zum erwünschten Blitzlichtgewitter nicht auch ein unerwünschtes Unwetter kommt. Na, vielleicht ist Petrus ja auch ein Festspiel-Fan ...

Alle reden über die Festspiele – aber natürlich nicht nur: Auch sonst ist bei uns wieder viel los – zum Beispiel bei der bunten 700-Jahr-Feier in Hatterode, im Gewerbegebiet in Friedwald oder bei den 25-Jahr-Feiern zur Grenzöffnung zwischen Glaam und Unterbreitzbach. Schön, dass wir in so einer lebendigen Region leben, die für jeden etwas bietet.

Ein dickes Dankeschön haben sich die Rettungskräfte verdient, die am Fronleichnamstag in Windeseile ausrückten, um in der Fuldaaue nach dem kleinen Leon zu suchen. Gott sei Dank ist alles glimpflich verlaufen. Aber es ist gut zu wissen, dass unsere Helfer schnell und professionell arbeiten – selbst am Feiertag, wo jeder eigentlich lieber in der Sonne liegen würde.

Zum Sonnen ist es für die Bürgermeister Walter Glänzer in Neuenstein und Harald Preßmann in Hauneck noch etwas früh. Sie müssen sich wieder zur Wahl stellen. Aber die beiden Rathaus-Veteranen können sich dank ihrer souveränen Arbeit auf parteiübergreifende Unterstützung verlassen. Gleichwohl könnten vielleicht doch Gegenkandidaten antreten ...

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