ZiSch-Reporter der Kolibri-Schule plündern den Tresor der Hersfelder VR-Bank

Ein Blick hinter Gitter

Wie sieht es hinter der großen Gittertür des Tresorraums aus? Und welcher Schatz verbirgt sich wohl in dem Schließfach? Die kleinen ZiSch-Reporter der Regenbogen-Gruppe aus der Kolibri-Schule in Asbach ergatterten beim Plündern des Tresors der VR-Bank am Markt in Bad Hersfeld leckere Schokomünzen. Fotos: Skrzyszowski

Bad Hersfeld. „Das ist ja seltsam – was macht denn der Mann da hinter dem Glas?“ Das haben wir uns, die Regenbogen-Gruppe der Kolibri-Schule in Asbach, zuerst gefragt, als wir die VR-Bank am Markt in Bad Hersfeld besichtigt haben. „Das ist unsere Kasse, hier bekommen die Kunden Geld. Abends darf er aber schon wieder ’raus“, erklärt uns Christine Heß, Mitarbeiterin der VR-Bank, und lacht.

Nachdem wir schicke Reporterausweise und Notizblöcke bekommen hatten, durften wir sogar in den Tresorraum. Wegen der dicken, schweren Stahltür und der Gittertür haben wir uns ein bisschen wie im Gefängnis gefühlt. Er war deshalb so gut gesichert, weil man hier wichtige und wertvolle Dinge, wie zum Beispiel alte Bilder, Schmuck, Edelsteine, wichtige Papiere oder kostbare Schuhe aufbewahren kann. Die einen brauchen daher größere Schließfächer, die anderen nur ein kleines.

Eines von den insgesamt 885 Fächern durften wir sogar öffnen – darin lagen leckere Schokoladenmünzen, die wir anschließend vernaschen durften. Christine Hess, die seit über 20 Jahren mit viel Freude bei der VR-Bank arbeitet, beantwortete uns viele Fragen. Währenddessen gab es für alle auch ein kleines Frühstück.

Wir haben unter anderem erfahren, wie Geld hergestellt wird. In einem kurzen Film, konnten wir sehen, wie das Metall für die Münzen entsteht und wie zum Beispiel die Eins und der Bundesadler mit der Prägemaschine auf die Euromünzen gepresst werden. Aber warum gibt es eigentlich Münzen und Scheine? Eigentlich ist das ganz logisch: Könnte man nur mit Münzen bezahlen, wäre das Geld ganz schön schwer. Deshalb gibt es auch Papiergeld mit größerem Wert – das haben übrigens die Chinesen erfunden. Außerdem erklärte uns Christine Hess, dass es eine Maschine gibt, die Geld zählt und gefälschte Münzen und Scheine erkennt. Ins Gefängnis muss man aber nicht gleich, wenn man aus Versehen mal einen unechten Geldschein im Portemonnaie hat.

Natürlich haben wir uns auch gefragt, wo das ganze Geld überhaupt herkommt. Das bekommt die VR-Bank wiederum von der Landeszentralbank Hessen.

Für uns ZiSch-Reporter war es ein interessanter Vormittag und der spannende Ausflug war leider viel zu schnell zu Ende.

Von der Regenbogen-Gruppe der Kolibri-Schule Asbach

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