Konrad-Duden-Schule präsentierte sich und ihr Angebot beim Tag der offenen Tür

Bildung, die Spaß macht

Auf in die Steinzeit: Die Schülerinnen Kiara, Melina, Theresa und Timea (von links) präsentierten beim Tag der offenen Tür an der Konrad-Duden-Schule das Thema Steinzeit, das zuvor im Unterricht behandelt worden war. Fotos: Maaz

Bad Hersfeld. Schule ist mehr als Lesen und Rechnen, aber auch das kann spannend und ganz praktisch sein. Beim Tag der offenen Tür an der Konrad-Duden-Schule (KDS) konnten sich die Besucher am Samstagvormittag zum Beispiel Geschichten vorlesen lassen oder erkunden, wie viele Eiskugeln in eine Badewanne passen.

„Wir wollen in einen Dialog mit den Eltern treten und Unklarheiten beseitigen“, erklärte Heiko Glende, Leiter des Gymnasialzweigs an der KDS. Viele Eltern, deren Kinder demnächst ins fünfte Schuljahr kommen, hätten ganz konkrete Fragen, zum Beispiel zu den verschiedenen Bildungsgängen oder den Klassengrößen. An der KDS gibt es neben der Förderstufe, einen Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig.

„Die Eltern wollen wissen, was auf ihre Kinder zukommt“, so Glende, der wie alle anderen Lehrer der KDS für alle Fragen zur Verfügung stand. Er bedankte sich aber auch bei all den Schülern, die am eigentlich freien Samstag gekommen waren, um interessante Ergebnisse aus dem Deutsch-, Mathe, Chemie- oder Geschichtsunterricht zu präsentieren.

Die AGs der Schule stellten sich ebenfalls vor, und luden zum Musizieren, Töpfern oder Schachspielen ein.

Ein zentrales Thema war aber natürlich auch das Konzept der Schule als zertifizierte Kulturschule. „Wir haben uns vor viereinhalb Jahren auf den Weg gemacht und sind jetzt in der Konsolidierungs- und Weiterentwicklungsphase“, so Schulleiterin Susanne Hofmann, die weiterhin auf das Konzept des selbstorganisierten und gehirngerechten Lernens hinwies. „Unsere Unterrichtskonzepte sind auf dem neuesten Stand“, warb sie für die Qualität der KDS.

Das neue Fach Kulturelle Praxis beziehungsweise Tür auf für die Künste (die HZ berichtete bereits) sollte beim Tag der offenen Tür deshalb nicht zu kurz kommen. In Wort und Bild konnten sich die Besucher darüber informieren. Außerdem präsentierten einige Jungen und Mädchen in der Sporthalle eine ganz eigene Version des Märchenklassikers „Die Bremer Stadtmusikanten“, so dass die Zuschauer einen Eindruck davon bekamen, was kreatives Schreiben und Darstellen sein kann.

Wer seine ersten Eindrücken von der KDS sacken lassen oder sich mit anderen Besuchern darüber austauschen wollte, war in der Pausenhalle der Schule gut aufgehoben. Neben zahlreichen Broschüren, Handzetteln und Infotafeln gab es dort auch ein gut bestücktes Kuchen- und Häppchenbuffet.

Und während die Erwachsenen dort plauderten, lieferte sich der Nachwuchs draußen auf dem Schulhof lieber Schneeballschlachten.

Von Nadine Maaz

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