Schüler aus der Region gestalten Kunstausstellung im „wortreich“ in Bad Hersfeld mit

Bilder zur Sprachmagie

Die Ausstellung „Magie der Sprache“ im „wortreich“, der Wissens- und Erlebniswelt in Bad Hersfeld, bekommt ein Gesicht: Schüler der Konrad-Duden-Schule und der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld präsentieren einige Werke, die Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen im Landkreis gestaltet haben. Eine Auswahl davon wird ab September in der Dauerausstellung zu sehen sein. Foto: Skrzyszowski

Bad Hersfeld. Mit unterschiedlichen Techniken und Materialien gemalte Bilder, dreidimensionale Objekte, Collagen sowie beeindruckende Fotoarbeiten – das sind die fertigen Kunstwerke, die Schüler aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg für die Dauerausstellung im „wortreich“ in der künftigen Wissens- und Erlebniswelt in Bad Hersfeld entworfen haben. Hierbei stand die „Magie der Sprache“ im Mittelpunkt.

Ein halbes Jahr Zeit

Ein halbes Jahr lang hatten die kreativen Köpfe Zeit, sich mit dem Thema Sprache und Kommunikation auseinander zu setzen, eigene Projekte im Kunst- oder Deutschunterricht zu entwerfen und dem Ausstellungsraum somit ein Gesicht zu geben. Die kreativen Arbeiten wurden nun in der Gesamtschule Geistal präsentiert, bevor einzelne Stücke für die Ausstellung ausgewählt werden.

Dafür ist die Firma Petri & Tiemann aus Bremen, die Planung und Gestaltung der Wissens- und Erlebniswelt im Bad Hersfelder Schildepark übernommen hat, verantwortlich.

In Augenschein genommen

Anna-Lena Töpel und Ann Katrin Kray, Mitarbeiterinnen des Unternehmens, Katharina Weber, Ausstellungsgestalterin der Kooperationsfirma Molitor in Berlin, sowie einige Kunstlehrer und Schüler nahmen die eingereichten Werke in Augenschein. „Hierbei gibt es ganz unterschiedliche Arten der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema“, erklärt Anna-Lena Töpel.

An dem Projekt beteiligt haben sich sowohl Hersfelder Grundschulen, die Kolibri-Schule und die Grundschule an der Sommerseite, als auch weiterführende Schulen: Die Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, die Gesamtschule Geistal, die Gesamtschule Schenklengsfeld, die Konrad-Duden-Schule, die Gesamt- und Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld sowie die Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra.

Das Bremer Unternehmen möchte Schüler mit unterschiedlichen, altersentsprechenden Aktionen in die Ausstellungsgestaltung der Wissens- und Erlebniswelt einbeziehen, da die kleinen und großen Künstler nicht nur Freude daran hätten, sondern sich dann selbst vielmehr mit dem außerschulischen Lernort identifizieren würden. Schließlich sind es unter anderem ihre eigenen Arbeiten, die später dauerhaft in der Ausstellung zu sehen sind.

„Die Schulaktion ist daher auch kein Wettbewerb, sondern eine Einladung zum Mitgestalten. Einzelne, für sich stehende Kunstwerke, die gut ins das Konzept passen, werden ausgewählt“, betont Anna-Lena Töpel.

Diese Kunstwerke können Besucher ab September dieses Jahres im „wortreich“ in Augenschein nehmen.

Eigenes Gesicht

Das Besondere an der Daueraustellung sei außerdem, dass jeder Raum ein eigenes Gesicht habe, berichtet Ann Katrin Kray. Der Besucher durchlaufe verschiedene Kapitel und Geschichten.

Die „Magie der Sprache“ werde anhand verschiedener thematischer Aspekte wie Körpersprache, Mimik, Gestik, Theater oder dem Lernen von Sprache widergespiegelt.

Von Nina Skrzyszowski

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