Die Bad Hersfelder Stadtverordneten streiten sich weiteres Mal über die Einführung der Doppik

Bierkisten-Wette und Konnexitätsprinzip

Bad Hersfeld. Die drohende Einführung der Doppik im städtischen Rechnungswesen beschäftigte die Bad Hersfelder Stadtverordneten jetzt ein weiteres Mal. Während die Fraktionschefs von CDU und FDP, Gunter Grimm und Bernd Böhle, von der doppischen Buchführung mehr Transparenz und ein Steuerungssystem für die Zukunft versprachen, sah Bernd Wennemuth, Vorsitzender der Fraktion von SPD, Grünen und FWG, statt eines Erkenntnisgewinns nur hohe Kosten für die Umstellung auf die Stadt zukommen. Weil Bad Hersfeld per hessischem Sondergesetz zur Doppik verdonnert wurde, pocht die Fraktion auf das Konnexitätsprinzip, nach dem der Verursacher – also das Land – bezahlen muss. Bernd Böhle wettete jedoch eine Kiste Bier, dass die Stadt rechtlich chancenlos sei. Der Bürgermeister sagte dennoch eine Überprüfung zu. (ks)

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