Heike Wadewitz aus Dresden stellt in der Galerie im Stift aus

Beziehungen im Fokus

Unter dem Titel „schau spiel“ stellt Heike Wadewitz Kaltnadelradierungen und Tuschzeichnungen in der Galerie im Stift aus. Viele ihrer Werke sind schwarz-weiß, einige aber auch farbig. Foto: Maaz

Bad Hersfeld. Man muss schon genau hinschauen, um alle Details zu entdecken. In vielen von Heike Wadewitz’ Werken fallen alle Motive, die die Bilder vereinen, erst auf den zweiten Blick auf. Und das ist natürlich Absicht.

Unter dem Titel „schau spiel“ stellt die Künstlerin aus Dresden im Obergeschoss der Galerie im Stift Kaltnadelradierungen und Tuschzeichnungen aus. Ein Großteil der Werke ist schwarz-weiß, einige sind aber auch farbig – gemein ist allen Bildern das Thema Beziehung.

„Ausgangspunkt meiner künstlerischen Auseinandersetzung ist der Mensch in seinen Beziehungen zum Leben“, erklärt Wadewitz, die an einem Bild schon mal bis zu vier Jahre arbeitet. „Im Bildraum suche ich die Durchdringung der Innen- und Außenwelt.“

Wadewitz ist bereits seit ihrer Kindheit künstlerisch tätig. Die gelernte Buchhändlerin, Erzieherin und Sonderschulpädagogin unterrichtet neben ihrer Arbeit als Künstlerin heute außerdem Grafiker in den Bereichen bildnerische Grundlagen und Schriftgestaltung. Nach Bad Hersfeld geholt hat die Künstlerin Festspiel-Intendant Holk Freytag, der auf ihre Werke bei einer Ausstellung im Schauspielhaus Dresden aufmerksam geworden ist.

Eröffnung am Samstag

Eröffnet wird die Ausstellung in der Galerie im Stift am Samstag, 15. Juni, um 15 Uhr. Die Begrüßung übernimmt Stadträtin Birgit zum Winkel, eine Einführung in das Werk Wadewitz’ gibt der Germanist Felix Prautzsch aus Dresden. Für die musikalische Umrahmung der Vernissage ist Wolfgang Schmidtke zuständig.

Zu sehen sind Wadewitz’ Bilder bis zum 11. August.

Von Nadine Maaz

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