Denkmalschutzstiftung eröffnet Ausstellung

Ein Bewusstsein für das Alte ausbilden

Ausstellung im Dachgeschoss des Museums: Die 22 restaurierten Gebäude sind der Stolz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Bad Hersfeld. Tradition und Beständigkeit als wichtige Merkmale menschlichen Lebens – für diese Maxime stehen diejenigen, die sich für den Erhalt alter Bauwerke in Deutschland einsetzen.

Die Ausstellung „Seht, welch kostbares Erbe!“ wurde im Dachgeschoss des Hersfelder Museums jetzt eröffnet.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) bereist mit dieser Ausstellung ganz Deutschland. 22 mit Hilfe der Stiftung restaurierte Bauten sind hier zu besichtigen, von der Wismarer Georgenkirche über die Alte Kapelle in Regensburg bis hin zum Fachwerkhausprogramm in Quedlinburg. Aus Hessen wird Schloss Romrod in der Nähe von Alsfeld vorgestellt.

Bad Hersfeld ist vom 19. August bis zum 26. September die ungefähr 160. Station, berichtet der Organisator der Ausstellung, Wolfgang Linden. Ein Bewusstsein für das historische und schützenswerte Erbe sei wichtig, meint Prof. Dr. Klaus Trout, stellvertretender Vorsitzender der DSD, in seiner Ansprache. Bewusstseinsbildung mache die Hauptarbeit aus, nicht etwa die Förderung der einzelnen Projekte. Gerade Bad Hersfeld böte eine enorme historische Bausubstanz, die es zu erhalten und zu verwalten gelte.

Die DSD, die gerade ihr 25-jähriges Bestehen feierte, musste vor allem nach der Wiedervereinigung Deutschlands ihre Aktivitäten ganz neu ausrichten. 430 Millionen Euro konnten über die Jahre für rund 3600 bedrohte Denkmale aus ganz Deutschland gesammelt werden.

Damit - um noch ein weiteres Motto der Stiftung zu nennen – Vergangenheit eine Zukunft hat. (mc)

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