Zisch-Projekt vor Ort: Konrad-Duden-Schüler besichtigen die Hersfelder Zeitung

Zu Besuch bei Kollegen

Neugieriger Nachwuchs: Die Schüler der Klasse R7.2 der Konrad-Duden-Schule löcherten Chefredakteur Kai A. Struthoff mit ihren Fragen.

Bad Hersfeld. Die Redaktion der Hersfelder Zeitung hat sich gestern schlagartig enorm verjüngt. 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse R7.2 der Konrad-Duden-Schule haben gemeinsam mit Klassenlehrerin Andrea Exner und dem Referendar für Deutsch, Martin Kaiser, ihre „Kollegen“ besucht.

Die Kinder sind Teil des Projekts „Zeitung in der Schule“. Aus Anlass des 250. Geburtstags der Hersfelder Zeitung beschäftigen sich die Nachwuchsreporter dabei mit der Frage, wie eigentlich eine Zeitung gemacht wird.

Die HZ und Facebook

Zunächst sahen sie dazu einen Kurzfilm über die Geschichte, den Verlag und die Produktion der Zeitung. Danach wurde es praktisch: Bei einem Rundgang durch die Redaktion lernten sie die Mitarbeiter der Hersfelder Zeitung kennen. Redakteur Jan Christoph Eisenberg demonstrierte den Schülern, wie man einen Artikel schreibt und dann auf einer Seite platziert, zeigte die Internetseite und erklärte, wie und warum die HZ mit dem sozialen Netzwerk Facebook verbunden ist.

Danach konnten die Nachwuchsjournalisten bei einer Art „Pressekonferenz“ in der Cafeteria HZ-Chefredakteur Kai A. Struthoff mit ihren Fragen löchern. Und da kamen einige zusammen. Sie wollten beispielsweise wissen: „Wo kommt der Wetterbericht her?“, „Wie wird man Journalist?“ oder „Woher stammen die Informationen?“.

Als besonders reizvoll am Journalistenberuf beschrieb Struthoff die Möglichkeit, überall mit dabei zu sein, Informationen aus ersten Hand zu bekommen, und alles Fragen zu dürfen, was man wissen möchte.„Besonders spannend ist aber auch der ständige Wettlauf mit der Uhr“, erzählte Struthoff, denn irgendwann ist Redaktionsschluss, und auch die aktuellste Zeitung muss dann fertig sein.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, bedankte sich die zwölfjährige Klassensprecherin Jolina Möller für die Führung durch die Redaktion und lud den Chefredakteur noch in die Konrad-Duden-Schule ein, um die Schüler bei ihrer ersten eigenen Schreibarbeit, die dann in der Zeitung veröffentlicht wird, zu begleiten.

Von Jana Schiller

Kommentare