250 Dinge, die wir an der Region mögen (43): Das Auerhahnkreuz

Besinnung für Pilger

Kreuz aus Eichenstämmen: Am Auerhahnkreuz treffen sich (von links) Erbauer Martin Stein, Marius Lohse und Kersten Eidam vom Forstamt Bad Hersfeld.

Ludwigsau. Am „Auerhahnkreuz“, einer Wegekreuzung im Waldgebiet zwischen Friedlos, Meckbach und Kathus, steht seit einigen Tagen ein Kreuz aus Eichenstämmen. Gebaut und errichtet wurde es von Martin Stein aus Sorga als ein Projekt im Rahmen der Vorbereitung für seine Forstwirtschaftsmeisterprüfung. Als Aufgabenstellung für dieses Projekt hatte er sich die „Waldhochzeit“ ausgesucht und dafür errichtete er das Kreuz.

Beim Aufstellen des schweren Holzkreuzes wurde er von Marius Lohse und Lena Gothe, die das freiwillige ökologische Jahr beim Forstamt Hersfeld ableisten, tatkräftig unterstützt. Dieses ökologische Jahr ist für junge Leute nach dem Abitur eingerichtet worden und dient der weiteren beruflichen Orientierung. Wie Kersten Eidam vom Forstamt Bad Hersfeld mitteilte, soll am „Auerhahnkreuz“ noch eine Ruhebank zum Rasten und Verweilen für Wanderer und Pilger aufgestellt werden.

Aber nicht nur für das Projekt alleine steht das Kreuz jetzt dort, sondern es dürfte auch als Orientierungspunkt für den Besinnungsweg dienen, der auf Initiative von Dieter Herter aus Kathus ins Leben gerufen wurde. Entlang des Weges stehen in Abständen Schilder mit besinnlichen Sprüchen oder Versen, die zum Nachdenken anregen sollen. Der Weg beginnt am Parkplatz beim ehemaligen Kathuser Forsthaus. Danach läuft man den Waldweg bis zur zweiten Wegekreuzung, an der zwei Bänke mit Tisch zum Rasten einladen.

Um auf dem Besinnungsweg zu bleiben, biegt man auf der Kreuzung links ab und läuft den Weg, vorbei an einigen ehemaligen Fischteichen, bergan zur Auerhahnkreuzung. Von dort gerade über die Kreuzung in Richtung „Kathuser Seeloch“ und zurück nach Kathus.

Hinweisschilder

Der Weg ist mit kleinen Hinweisschildern bestückt. Wenn in den nächsten Tagen der Frühling in Waldhessen Einzug hält, dann nichts wie raus in den Seulingswald und beim Wandern die frische Frühlingsluft genießen!

Von Gerhard Manns

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