Nur geringes Interesse in der Kreisstadt: 9,6 Prozent

Beiräte: Bebra top, Bad Hersfeld flop

Hersfeld-Rotenburg. Un- einheitlich, so verliefen die Wahlen zum Ausländerbeirat am Wochenende im Kreis.

Mit nur 9,6 Prozent Wahlbeteiligung zeigten die 1726 wahlberechtigten Ausländer in Bad Hersfeld diesmal ein weitaus geringeres Interesse an der Arbeit des Mitbestimmungsgremiums als vor fünf Jahren. Damals hatte es noch eine Wahlbeteiligung von 15,9 Prozent gegeben. Nur 166 ausländische Mitbürger begaben sich diesmal zur Stimmabgabe.

In Bebra dagegen machte sich jeder Fünfte der 692 Wahlberechtigten auf zum Rathaus. 139 Wählerinnen und Wähler ergeben einen Prozentsatz von 19,94. Vor fünf Jahren hatte die Wahlbeteiligung bei 18,5 Prozent gelegen nach 13,9 Prozent im Jahr 2001. Gewählt sind nach Angaben der Bebraer Stadtverwaltung diese neun Personen von der Internationalen Liste für Recht und Gleichberechtigung: Turan Tabkin, der bisherige Vorsitzende des Ausländerbeirats, sowie seine türkischen Landsleute Dilaver Bulut, Ahmet Tabkin, Selahattin Celik, Ahmet Turan Evren, Mümtaz Dagdelen, Nuri Dagdelen, Urifi Baser und Cuma Sögütt.

Gewerkschaftsbund

In Bad Hersfeld war der Deutsche Gewerkschaftsbund Träger der Gemeinschaftsliste mit 16 Bewerbern um 15 Sitze. Das beste Ergebnis erreichte Sahin Cenik, der amtierende Vorsitzende des Ausländerbeirats. Ganz hinten landete Stellvertreter Hamid Tas. (kh)

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