Waldhessen produzierten 363 Kilo Müll pro Kopf

Beim Mülltrennen Spitze in Hessen

Bad Hersfeld. Beim Vermeiden, Vermindern und Trennen von Müll und Wertstoffen sind die Bürger im Landkreis Hersfeld-Rotenburg Spitze in Hessen. 2012 mußten pro Kopf nur 363 Kilogramm Abfall durch den AZV und den MZV entsorgt werden. Im Hessendurchschnitt waren es 474 Kilogramm. Diese Zahlen nannte jetzt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Vorsitzende des Abfallwirtschafts-Zweckverbandes des Landkreises Hersfeld-Rotenburg (AZV). Sie wies darauf hin, dass erste Statistiken zeigen, dass sich an dieser Tendenz auch 2013 kaum etwas geändert habe.

Im Jahr 2012 kamen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg insgesamt 45 600 Tonnen Siedlungsabfälle zusammen: davon Hausmüll 14 620 Tonnen, Sperrmüll 4 200 Tonnen, Bioabfälle 6 260 Tonnen, Altpapier 10 000 Tonnen, Glas 3 100 Tonnen und Leichtverpackungen 4 250 Tonnen. Bei Elektroaltgeräten waren es 1 050 Tonnen.

Weiterhin nicht geklärt ist, wo der überwiegende Teil der biologischen Abfälle „verschwindet“. Die beiden Abfallwirtschaftsverbände haben nur 52 Kilogramm je Einwohner eingesammelt. Vergleichbare Landkreise wie Werra-Meißner haben mehr als die doppelte Menge, sagte Künholz. Zur Steigerung dieser geringen Menge wird die kreisweite Einführung der Biotonne im nächsten Jahr sicherlich beitragen, vermutet Künholz. (red/zac)

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