Die internationalen Gäste der Fraunhofer-Konferenz erkundeten die Kreisstadt

Beeindruckt von Hersfeld

Diese Experten haben 300 Gäste nach Bad Hersfeld gebracht: Dr. Bernd Krautkremer (links) und Michael Beil vom Fraunhofer Institut stehen vor einem Banner auf der Bühne der Stadthalle. Foto: Backovic

Bad Hersfeld. Ob aus Indien, den USA oder der Schweiz: 300 Experten aus 20 Ländern treffen sich heute zum dritten und letzten Tag einer internationalen Konferenz des Fraunhofer Institutes für Windenergie und Energiesystemtechnik. Das Thema, das die Gäste beschäftigt, ist, wie Biogas zur Einspeisung in die Erdgasnetze und als Kraftstoff genutzt werden kann. Viele Teilnehmer nutzten die freie Zeit zwischen den Vorträgen, um sich von Bad Hersfeld, seinen Bewohnern und Sehenswürdigkeiten beeindrucken zu lassen.

Professor V.V.N. Kishore kam extra aus Indiens Hauptstadt Neu-Delhi nach Bad Hersfeld. Ihm sind im Kurpark insbesondere die netten Menschen aufgefallen: „Wenn ich morgens spazieren gehe, dann begrüßen mich völlig fremde Leute und wünschen mir einen guten Morgen“, erzählt der Wissenschaftler. Vor seiner Abreise will er unbedingt noch das Heilwasser aus dem Pavillon im Kurpark probieren. Weil ihm die Stadt so gut gefällt, kann sich Kishore sogar vorstellen, die Ferien mit seiner Familie in der Kreisstadt zu verbringen.

Die vielen Fachwerkhäuser haben Dr. Diane L. Saber aus den Vereinigten Staaten fasziniert. Diese Bauten gibt es in ihrer Heimat nämlich nicht. „Die Stadt ist wirklich schön. Ich habe mir schon die Stiftsruine angesehen – sehr hübsch“, sagt die US-Amerikanerin. Außerdem findet sie die Kreisstadt im Vergleich zu den Städten in Amerika sehr sauber und ruhig. An das deutsche Essen musste sie sich nicht gewöhnen, da ihre Familie ursprünglich aus Bayern stammt. „Deutsch spreche ich aber nicht mehr“, sagt sie lachend.

Der Schweizer Dr. Arthur Wellinger fühlt sich in Bad Hersfeld fast heimisch. „Die Fachwerkhäuser gibt es auch bei uns. Ich habe bei meinem Aufenthalt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz festgestellt.“  Artikel Rechts

Von Irene Radick und Dorothea Backovic

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